In der griechischen Hauptstadt sowie in der Hafenstadt Thessaloniki und Dutzenden weiteren Städten des Landes versammelten sich nach Schätzungen des staatlichen Rundfunks jeweils Zehntausende Demonstranten. In Athen waren rund 5.000 Polizisten im Einsatz, da die Behörden mit möglichen Ausschreitungen rechneten. Die Polizei nahm rund 170 Menschen in Gewahrsam, wie der griechische Rundfunk (ERTNews) berichtete.
Athen
Griechenland gedenkt Zugsunglück mit Streiks und Protesten
Mit landesweiten Streiks und Massendemonstrationen haben die Menschen in Griechenland an das schwerste Zugsunglück in der Geschichte des Landes erinnert. Drei Jahre nach dem schweren Unfall im mittelgriechischen Tempi, bei dem am 28. Februar 2023 insgesamt 57 Menschen ums Leben kamen, reißen "Trauer und Wut nicht ab", wie Demonstranten Reportern in Athen sagten.
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