EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnete die Lage im Nahen Osten als "gefährlich". Sie habe mit Israels Außenminister und weiteren Ministern in der Region gesprochen, schrieb sie auf X. Die EU arbeite zudem eng mit arabischen Partnern zusammen, um diplomatische Wege auszuloten. Die EU-Marineoperation "Aspides" im Roten Meer bleibe "in höchster Alarmbereitschaft" und stehe bereit, "um die Durchgängigkeit des Seewegs zu sichern".
Teheran/Jerusalem/Washington
Angriffe in Nahost sorgen international für Beunruhigung
Die Angriffe Israels und der USA auf Ziele im Iran haben international für Beunruhigung gesorgt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costa riefen alle zur maximalen Zurückhaltung auf. Die Entwicklungen seien äußerst besorgniserregend, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Alle Parteien müssten Zivilisten schützen und das Völkerrecht achten. Die EU werde alle nötigen Schritte unternehmen, um ihre Bürger in der Region zu unterstützen.
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