Den Berichten zufolge will Macron das Gesetzgebungsverfahren Anfang Jänner einleiten. Geplant sei, dass die Verbote im September in Kraft treten. Das Präsidialamt ⁠und das Büro des Premierministers lehnten Stellungnahmen zu den Berichten ab. Macron selbst ging in seiner Neujahrsansprache nicht auf konkrete Pläne ein, kündigte jedoch an, "unsere Kinder und Teenager vor sozialen Medien und Bildschirmen zu schützen".

Macron hatte in der Vergangenheit signalisiert, dass Frankreich dem Vorbild Australiens folgen solle. Australien hat im Dezember als weltweit erstes Land verboten, dass ⁠unter 16-Jährige Plattformen wie Facebook, Snapchat, TikTok und YouTube nutzen.