Hintergrund ist der Unmut in der Bevölkerung über gestiegene Lebenshaltungskosten. Nach der Niederlage bei der Oberhauswahl im Juli hatte Ishiba lauter werdende Rücktrittsforderungen aus seiner Liberaldemokratischen Partei (LDP) noch zurückgewiesen. Stattdessen konzentrierte er sich in den vergangenen Wochen auf den Abschluss eines Handelsabkommens mit den USA. Dabei konnte er die von US-Präsident Donald Trump erhobenen Sonderzölle für die in Japan wichtige Autoindustrie etwas abmildern. Im Gegenzug sagte er Investitionen über 550 Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten zu. "Nachdem Japan das Handelsabkommen unterzeichnet hat und der Präsident den Erlass unterschrieben hat, haben wir eine wichtige Hürde genommen", sagte Ishiba mit erkennbar bewegter Stimme. "Ich möchte den Stab an die nächste Generation weitergeben."