Europa habe in Alaska auf der Bühne gefehlt, bemängelte Juncker. Gleichsam könne man sich ohne entsprechende Argumente nicht auf diese drängen, verwies der 70-Jährige auf die Wichtigkeit europäischer Verteidigungsfähigkeiten. Er sei ein Kind des Kalten Krieges: "Wir sind großgeworden mit der Angst vor russischen Raketen". Dann sei jedoch die Wende gekommen und Friedensversprechungen. Diese Hoffnungen hätten sich nicht erfüllt, bedauerte Juncker, der von 2014 bis 2019 Kommissionspräsident war. Nun müsse man durch Aufrüstung ein neues Gleichgewicht herstellen.