Genf/Naypyidaw
UNO-Ermittler: Beweise für systematische Folter in Myanmar
Gut vier Jahre nach dem Militärputsch in Myanmar haben die Vereinten Nationen (UNO) nach eigenen Angaben Beweise für systematische Folter durch die Sicherheitskräfte des Landes. Einige der mitunter hochrangigen Täter konnten identifiziert werden, wie UNO-Ermittler am Dienstag in Genf mitteilten. Einem Bericht des Unabhängigen Ermittlungsmechanismus für Myanmar (IIMM) zufolge waren Opfer Schlägen, Elektroschocks, Strangulationen und anderen Foltermethoden ausgesetzt.