Es handele sich um eine der höchsten dokumentierten Todeszahlen bei derartigen Angriffen seit dem Wiedererstarken der M23 im Jahr 2022. Die meisten Opfer seien Bauern, die während der Pflanzzeit auf ihren Feldern übernachteten. Mindestens 48 Frauen und 19 Kinder starben.
Kinshasa/Genf
Hunderte Tote im Ostkongo: UN fordern Ende der Angriffe
UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat die tödlichen Angriffe auf Zivilisten im Osten der Demokratischen Republik Kongo verurteilt. Allein zwischen dem 9. und 21. Juli wurden in der Provinz Nord-Kivu mindestens 319 Personen getötet, wie das UN-Menschenrechtsbüro am Mittwoch mitteilte. Mutmaßliche Täter sind demnach Rebellen der Gruppe M23, die vom Nachbarland Ruanda unterstützt wird, sowie weitere bewaffnete Gruppen.
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