"Vom heutigen Treffen geht das wichtige Signal aus, dass Europa in Fragen der Asylpolitik härter wird", sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) in einer Stellungnahme gegenüber der APA. "Es ist notwendig, dass wir neue starke Achsen bilden, damit wir einen strengen Asylkurs auf europäischer Ebene fahren können." Zu dem Treffen auf dem höchsten Berg Deutschlands hatte der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt geladen. Auch die Innenminister aus Frankreich (Bruno Retailleau), Polen (Tomasz Siemoniak), Tschechien (Vít Rakušan) sowie der dänische Migrationsminister und aktuelle EU-Ratsvorsitzende (Kaare Dybvad Bek) und EU-Innenkommissar Magnus Brunner nahm an den Beratungen teil.
Grainau/Wien/Kabul
Mehr Abschiebungen: Innenminister wollen härteren Asylkurs
Die Innenminister aus Österreich, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Tschechien und Polen drängen auf einen härteren Kurs in der Migrations- und Asylpolitik. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, auf die sie sich am Freitag bei einem Treffen auf der Zugspitze in Bayern geeinigt haben. Im Vordergrund stehen dabei Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan, ein besserer Schutz der EU-Außengrenzen und mehr Aufnahmen von abgelehnten Asylwerbern durch Nicht-EU-Staaten.
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