"Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand wurden 19 der Opfer niedergetrampelt und eines erstochen", teilte die Stiftung mit. "Wir haben glaubwürdige Gründe für die Annahme, dass bewaffnete und mit der Hamas verbundene Elemente innerhalb der Menge die Unruhen gezielt angefacht haben." Mitarbeiter der GHF hätten Schusswaffen in der Menge identifiziert, hieß es in einer Stellungnahme der Stiftung. Ein US-amerikanischer Mitarbeiter sei während des Vorfalls von einer Person in der Menge mit einer Schusswaffe bedroht worden.
Khan Younis/Wien
Hilfsorganisation: 20 Tote bei Essensausgabe im Gazastreifen
Bei der Ausgabe von Hilfsgütern im Gazastreifen sind erneut Menschen ums Leben gekommen. Wie die von den USA und Israel unterstützte Gaza Humanitarian Foundation (GHF) mitteilt, wurden insgesamt mindestens 20 Menschen in der Stadt Khan Younis getötet. Eine Person sei erstochen, die anderen seien totgetrampelt worden. Bewaffnete hätten einen Aufruhr in der Menge provoziert, so die GHF. Unterdessen starteten Ärzte ohne Grenzen eine Petition zum Schutz der Menschen in Gaza.
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