Darüber hinaus seien im Norden des Gazastreifens bei neun verschiedenen israelischen Angriffen weitere 51 Menschen getötet worden, erklärte Bassal und erhöhte damit die von ihm zuvor genannte Zahl von Todesopfern deutlich. Die israelische Armee erklärte, ihre Soldaten hätten am Netzarim-Korridor "Warnschüsse" auf "Verdächtige" abgegeben, die sich ihnen näherten. Über Verletzte habe sie keine Kenntnis. Zu dem Vorfall in der Nähe von Chan Junis äußerte sich die Armee nicht.
Gaza
Hamas: 76 Tote bei Angriffen Israels im Gazastreifen
Angriffe der israelischen Armee im Gazastreifen haben am Donnerstag laut des von der Hamas kontrollierten Zivilschutzes mindestens 76 Tote gefordert. Viele seien gestorben, als sie an Verteilzentren auf die Ausgabe von Hilfsgütern warteten, sagte ein Behördensprecher. Er verwies auf Schüsse am Netzarim-Korridor im Zentrum des Gazastreifens sowie an einem Hilfszentrum in der Nähe von Khan Younis im Süden des Gazastreifens. Die israelische Armee sprach von "Warnschüssen".
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