Die Geschäftsträgerin habe dies zur Gelegenheit genommen, um auf die Position Österreichs und der EU zum iranischen Nuklearprogramm zu verweisen, so das Außenministerium weiter. Zuletzt hätte die EU sich beim Gouverneursrat der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) Anfang März "zutiefst besorgt über die anhaltende alarmierende Ausweitung des iranischen Nuklearprogramms" gezeigt.
Teheran/Wien
Iran bestellt österreichische Diplomatin ein
Der Iran hat nach einem Bericht über sein umstrittenes Atomprogramm Österreichs Geschäftsträgerin einbestellt. Der Schritt erfolgte als Reaktion auf einen österreichischen Geheimdienstbericht, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna meldete. Die Diplomatin Michaela Pacher sei daher ins Außenministerium in Teheran einbestellt worden - eine scharfe Form des diplomatischen Protests. Das österreichische Außenministerium bestätigte die Einbestellung gegenüber der APA.