"Ich kann mir nicht vorstellen, dass Firmen dann noch guten Gewissens in Estland, Polen oder Rumänien investieren", sagte der stellvertretende wiiw-Direktor Richard Grieveson im Gespräch mit der Austria Presse Agentur unter Verweis auf die von Donald Trump in Zweifel gezogenen Sicherheitsgarantien für die NATO-Partner der Region. Österreich und Europa würden - wie die Ukraine - zu den großen Verlierern eines solchen "Deals" gehören. Ein Diktatfrieden würde auch das Ende der Friedensdividende bedeuten: dem Einsparen von Budgetmitteln durch die Kürzung der Militärausgaben. Europa wäre gezwungen viel stärker aufzurüsten als bisher. Gewinner in der Union wären einzig und allein die großen Rüstungskonzerne.