Der Kreml verurteilte Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als "inakzeptabel", der US-Präsident Donald Trump vorgeworfen hatte, in einer russischen "Desinformationsblase" zu leben. "Die Wortwahl von Selenskyj und vielen Vertretern des Kiewer Regimes lässt sehr zu wünschen übrig", sagte Peskow. "Dass Selenskyjs Beliebtheit sinkt, ist eine absolut offensichtliche Tendenz." Peskow wollte sich jedoch nicht zu genauen Zahlen zu den Zustimmungswerten von Selenskyjs äußern, die laut Meinungsumfragen in der Ukraine bei über 50 Prozent liegen.
Washington/Moskau
Kreml stimmt "vollständig" mit US-Ukraine-Position überein
Nach den Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump über die Ukraine sieht die Führung in Moskau eine "vollständige" Übereinstimmung. "Wir stimmen vollständig mit der amerikanischen Regierung überein", erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag. Die Position der amtierenden Regierung in Washington sei "für uns günstiger als die der vorherigen", sagte Peskow. Großbritannien und Frankreich erwägen laut Berichten die Schaffung einer Truppe zur Unterstützung der Ukraine.
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