Zuvor hatten die investigative Medienplattform "Follow The Money" und die belgische Zeitung "Le Soir" berichtet, dass mehrere Wohnungen durchsucht und Reynders von der Polizei vernommen worden sei. Er soll demnach in Verkaufsstellen "E-Tickets" - also Gutscheine im Wert von 1 bis 100 Euro - gekauft haben, die auf ein bei der Nationallotterie geführtes Spielkonto überwiesen werden können. Diese Lotteriescheine sollen zum Teil in bar gekauft und die Gewinne auf das digitale Konto von Reynders bei der Nationallotterie eingezahlt worden sein. Anschließend seien sie auf sein Girokonto überwiesen worden. Es sei unklar, woher Reynders das Geld für die "E-Tickets" hatte. Auch zu den konkreten Summen gab es zunächst keine Angaben.