Die Chancen, dass Österreichs Bewerbung für einen Sitz als nichtständiges Mitglied in den Jahren 2027 und 2028 erfolgreich sein könnte, stufte der ÖVP-Minister als gut ein. Aktuell besteht der Sicherheitsrat aufgrund von nach dem Zweiten Weltkrieg getroffenen Vereinbarungen aus fünf ständigen Mitgliedern, nämlich China, Frankreich, Großbritannien, Russland und den USA. Dazu kommen zehn nichtständige Mitglieder. Insbesondere das Vetorecht der ständigen Mitglieder - etwa von Russland - gilt mitunter als hinderlich.
New York/Wien
Schallenberg: Sicherheitsratsreform für UN überlebenswichtig
Außenminister Alexander Schallenberg schätzt eine Reform des Sicherheitsrats für die Vereinten Nationen als überlebenswichtig ein. Österreich habe gemeinsam mit Kuwait federführend Grundparameter ausgearbeitet, für die es eine Einigung geben könne, freute sich der ÖVP-Minister zum Abschluss seines Kurzbesuchs bei der UNO-Generaldebatte in New York im APA-Interview. Gelinge dies nicht, laufe die UNO Gefahr, "irrelevant" zu werden.
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