China verabschiedet sich damit von einer seit den 1970er-Jahren starr gebliebenen Regelung, um den Schwund von Arbeitskräften zu verlangsamen. Die Volksrepublik hatte weltweit bisher eines der niedrigsten Pensionseintrittsalter. Laut Xinhua ist die "neue Lage der demografischen Entwicklung" Grund für die Entscheidung. Regierungen aller Ebenen sollten aktiv auf die Alterung der Bevölkerung reagieren und die Beschäftigung von Arbeitern unterstützen, hieß es weiter.
Peking
China erhöht gesetzliches Pensionsalter
China hat eine Erhöhung des seit Jahrzehnten unangetasteten Pensionsantrittsalters beschlossen. In den kommenden 15 Jahren werde die Volksrepublik das Pensionsalter für Männer schrittweise von 60 auf 63 Jahre erhöhen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Bei Frauen, für die bisher je nach Berufsgruppe zwei Pensionsantrittsalter galten, erhöhe sich die Grenze entweder von 50 auf 55 Jahre oder von 55 auf 58 Jahre. Die Änderung tritt ab 1. Jänner 2025 in Kraft.
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