Das Spitzenkandidatenprinzip soll mehr Menschen für die Europawahlen interessieren. Jede Partei, die für das Europaparlament kandidiert, soll eine Spitzenkandidatin oder einen Spitzenkandidaten benennen, der oder die dann in ganz Europa wahlkämpft. Dies soll die Wahlen grenzüberschreitender machen und den Parteien europaweit ein Gesicht und eine Stimme geben. Der Kandidat der stärksten Partei soll auch Anwärter für den Topjob des EU-Kommissionsvorsitzes sein.