"Deswegen haben wir - anders als etwa bei unserer ebenfalls tourenden Van Gogh-Schau - auch auf Repliken verzichtet", sagte Forster. "Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zu den etablierten Museen, sondern als Ergänzung. Wir bieten den Einsteigern ein Erlebnis. Wir wollen Türöffner sein." Aus diesem Grund gibt es auch zahlreiche Basis-Infos auf klassischen Text-Tafeln, ehe es in den multimedialen Hauptraum geht. Die Texte wurden vom belgischen Partner Exhibition Hub, der die Schau vor rund einem Jahr in Brüssel entwickelte, übernommen und übersetzt. Exhibition Hub ist nach eigenen Angaben der Weltmarktführer im boomenden Bereich der immersiven Ausstellungen und auch Eigentümer des technischen Equipments, das vor wenigen Tagen noch in Bremen im Einsatz war. Alleine 35 Hochleistungs-Projektoren sind im 30 mal 15 Meter großen Hauptraum mit seiner 1000-Quadratmeter-Projektionsfläche im Einsatz. "Müsste man die Beamer mieten, wäre das unbezahlbar", so Forster.