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Anmeldungen für zweite Runde der Massentests starten

Am heutigen Montag beginnt die Anmeldung zur zweiten Runde der Massentests, die - mit Ausnahme von Wien - ab 15. Jänner starten sollen. Anmeldung und Termine zu den Antigentests in allen Bundesländern finden sich auf dem Online-Portal "Österreich-Testet.at". Allerdings fällt wegen der Oppositionsblockade der wohl größte Anreiz für die Testaktion weg, nämlich das "Freitesten" per 18. Jänner. Die Lockdown-Maßnahmen bleiben nämlich für alle bis 24. Jänner bestehen.

© APA (AFP)
 

Während im Großteil Österreichs die zweite Test-Runde also ab 15. Jänner über die Bühne geht, startet Wien erneut früher: Ab Freitag, 8. Jänner, kann die Bevölkerung das kostenlose Angebot eines Antigen-Schnelltests in Anspruch nehmen. Als Standorte stehen einmal mehr die Stadthalle, die Messe Wien (Halle A und C) sowie die Marx-Halle zur Verfügung.

Die Massentests in der Bundeshauptstadt erstrecken sich auch dieses Mal wieder über zehn Tage und enden damit am 17. Jänner. Das ist der hohen Einwohnerzahl geschuldet. Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Anmeldung über die Plattform des Bundes , die seit Montag online ist. Darüber hinaus können Termine ab sofort auch telefonisch unter 0800/220 330 gebucht werden. Die Hotline ist von 7.00 bis 22.00 Uhr erreichbar.

Das Testangebot in Wien ist erneut auf insgesamt bis zu 1,5 Millionen Menschen ausgelegt. Beim ersten Massentest Anfang Dezember wurden diese Kapazitäten aber nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Nur rund 235.000 Personen oder 13,5 Prozent der testberechtigten Wienerinnen und Wiener (Bevölkerung ab sechs Jahren, Anm.) nahmen teil - womit die Bundeshauptstadt die niedrigste Bundesländerquote Österreichs verzeichnet hatte.

Wie hoch das Interesse bei der zweiten Auflage sein wird, nachdem die Möglichkeit des "Freitestens" seitens des Bundes abgeblasen wurde, wagte man im Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) auf APA-Anfrage vorerst nicht einzuschätzen. Fest steht jedenfalls, dass neben den Massentests die von der Stadt organisierten permanenten Teststraßen weiterhin im Normalbetrieb bleiben.

Bereits am Mittwoch, dem Dreikönigstag, gehen in Wien die Corona-Impfungen weiter. Nach der Verabreichung der ersten Tranche von rund 2.000 Dosen werden im nächsten Schritt bis 12. Jänner weitere 5.000 verimpft, hieß es im Hacker-Büro. Sie kommen erneut in Alters- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäuser bei besonders exponiertem Personal - also hauptsächlich in Covid-Stationen - zum Einsatz. Darüber hinaus sei vom Bund für diese Woche noch eine weitere Lieferung von 60.000 Dosen für ganz Österreich in Aussicht gestellt worden, der nach Bevölkerungsanteil an die Bundesländer aufgeteilt wird. Sobald die zusätzliche Tranche verfügbar sei, werde auch diese umgehend verabreicht, hieß es von einem Hacker-Sprecher.

Das Vakzin wird nach ersten Erhebungen jedenfalls gut angenommen. Die Impfbereitschaft liegt in den Pensionisten- und Pflegeheimen und beim Gesundheitspersonal bei 72 Prozent, wie ORF Wien kürzlich mit Verweis auf Zahlen aus dem Büro des Gesundheitsstadtrats berichtete.

Was die Massentests betrifft, so gehört zum Angebot seitens des Gesundheitsministeriums auch die kostenlose Rufnummer 0800/220 330 für Rückfragen, die ebenfalls ab 4. Jänner für Terminvereinbarungen genutzt werden kann. Mit den Gratis-Massentests soll laut Regierung die Infektionssituation reduziert werden. Die konkreten Regeln zu den Tests will Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in der ersten Jänner-Woche vorstellen - dann soll auch bereits genau definiert sein, welche Berufsgruppen regelmäßig getestet werden sollen - Lehrer und Gesundheitsberufe sollten fix dabei sein. Der Gesetzesbeschluss für die Massentests ist auch für Anfang Jänner geplant.

(S E R V I C E - "Österreich Testet" - (, Telefonnummer für Rückfragen und ab 4. Jänner zur Terminbuchung: 0800/220 330 - von 7.00 bis 22.00 Uhr )

Kommentare (1)
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freeman666
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Lesenswert?

Wird ja von der SPÖ und FPÖ boykottiert.

Den beiden Parteien, die sich immer mehr ähnlich sind, wird ohnehin alles boykottiert und zerstört.
Und der Anschober ist zu naiv um Erlässe rechtlich einwandfrei und rechtzeitig zu formulieren.