"2020 war für die ÖBB ein äußerst schwieriges Jahr. Auch wenn der schlimmste Einbruch vorbei ist, sind wir von unseren früheren Fahrgastzahlen weit entfernt", zog ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä am Mittwoch eine erste Zwischenbilanz. Im Personenverkehr fehlen "viele Millionen Fahrgäste" und im Güterverkehr "viele Millionen an Einnahmen". 19 Linien gibt es etwa im Nachtzugverkehr - im Sommer lag die Auslastung noch bei 90 Prozent, Reisewarnungen haben diese wieder zurückgehen lassen, erläuterte Matthä.
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ÖBB-Fahrplan bringt 2,3 Millionen zusätzliche Zugkilometer
Am 13. Dezember tritt der neue ÖBB-Fahrplan in Kraft. Er bringt 2,3 Millionen zusätzliche Zugkilometer. Auch das Nachtzugnetz wächst weiter, so kommt mit Fahrplanwechsel die neue Nightjet-Destination Amsterdam hinzu. Mehr zahlen müssen Fahrgäste nicht - es ist erstmals seit Jahren keine Preiserhöhung der Tickets vorgesehen. Im Vergleich zu Vor-Corona liegt die Auslastung im Nahverkehr derzeit bei rund 70 Prozent, im Fernverkehr bei 60 Prozent - wie auch im Nachtverkehr.
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