Die Neuauflage des Verfahrens war wegen teilweiser Aufhebung des Urteils nötig geworden. Die "Staatenbund"-Chefin erklärte am Mittwoch zwar ihre Ideen, machte aber nicht den Eindruck, als wären sie für sie noch lebenswichtig. Gleich zu Beginn wollte sie die drei wichtigsten Elemente ihres Regelwerks aufzählen, schaffte es aber nicht: "Fällt mir nicht mehr ein, ist auch egal."
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"Staatsverweigerer"-Prozess in Graz fortgesetzt
Im Grazer Straflandesgericht ist am Mittwoch der Prozess gegen mutmaßliche Staatsverweigerer weitergegangen. Die Chefin des "Staatenbund Österreich" gab sich bei ihrer Befragung in keiner Weise beharrlich. Ihr wurde im Tatzeitraum Zurechnungsfähigkeit attestiert. In der Prozess-Neuauflage geht es um die Teilnahme an einer staatsfeindlichen Verbindung und teils versuchte Bestimmung zum Hochverrat.
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