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Neuer Rekord an täglichen Corona-Neuinfektionen in den USA

In den USA hat die Zahl der täglichen Neuansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus einen neuen Höchststand erreicht. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität vom Freitagabend (Ortszeit) 57.683 neue Corona-Infektionen registriert. Damit wurden insgesamt bereits 2,79 Millionen Ansteckungen in den USA nachgewiesen.

© GETTY IMAGES NORTH AMERICA
 

Die Zahl der Corona-Toten stieg um 728 auf 129.405 Fälle. Die USA sind das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land weltweit. Schon in den vorherigen Tagen waren in den Vereinigten Staaten immer neue Höchststände der täglichen Neuinfektionen gemeldet worden. Das Virus breitet sich derzeit insbesondere im Süden und Westen des Landes aus.

Der US-Chefvirologe Anthony Fauci hatte am Dienstag bei einer Anhörung im US-Senat gesagt, die Zahl der täglichen Neuinfektionen im Land könne sogar auf 100.000 ansteigen. Deswegen sei er "sehr besorgt".

Das Infektionsgeschehen überschattet auch den Nationalfeiertag der USA. Präsident Donald Trump will den Unabhängigkeitstag am Samstag ungeachtet der Corona-Krise mit einer Zeremonie in Washington unter dem Motto "Salute to America" (Salut an Amerika) begehen. Bereits am Freitagabend (Ortszeit) will er einem großen Feuerwerk am Monument Mount Rushmore im Bundesstaat South Dakota beiwohnen, zu dem 7.00 Zuschauer erwartet werden.

Unterdessen verzeichnete Russland insgesamt mehr als 10.000 Corona-Tote. 168 Todesfälle seien zuletzt gemeldet worden, teilten die russischen Behörden am Samstag in Moskau mit. In Russland haben sich bisher rund 675.000 Menschen infiziert. Jeden Tag kommen landesweit noch immer knapp 7.000 neue Fälle hinzu. Für viele Wochen gab es vor allem in der Hauptstadt Moskau strenge Ausgangsbeschränkungen, was die Infektionszahlen etwas drückte. Auch weiterhin wird im öffentlichen Raum das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben, was jedoch nicht überall eingehalten wird.

Die spanische Region Katalonien verhängte indes angesichts eines deutlichen Anstiegs von Corona-Infektionsfällen erneut Ausgangsbeschränkungen für 200.000 Menschen. Die neue Anordnung gilt seit Samstagmittag 12.00 Uhr für die Einwohner rund um die Stadt Lerida im Nordosten Spaniens, wie Kataloniens Regionalpräsident Quim Torra vor Reportern sagte.

In der Gegend Segria sei ein "sehr deutlicher Anstieg" von Ansteckungen bestätigt worden. Für das betroffene Gebiet würden Ein- und Ausreise eingeschränkt, sagte Torra. Auch Treffen von mehr als zehn Menschen seien verboten und Besuche in Altersheimen würden ausgesetzt, präzisierte die Gesundheitsministerin der Region, Alba Verges.

Kommentare (1)

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joe1406
0
4
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Bei offensichtlicher Dummheit

hatten Seuchen immer leichtes Spiel. Man darf aber Trump nicht die Hauptschuld geben - noch immer wählt in "grundsätzlich demokratischen" Ländern das Volk seinen Präsidenten oder die Regierung. Da gilt auch die Ausrede nicht es wird der Präsident der die größte Lobby und die größten finanziellen Mittel hat.