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Neue IG Club Kultur will "eingebunden werden"

Die heimische Clubszene bekommt eine neue Interessensvertretung: Die IG Club Kultur will sich für die Branche sowie "für alle damit verbundenen Belange" einsetzen, hieß es am Montag. Die Nachtclubs sind von den Einschränkungen der Corona-Maßnahmen besonders hart getroffen, für viele bedeute die aktuelle Situation "hundertprozentigen Einkommensverlust".

 

Daher wolle man sich für sinnvolle Lösungen einsetzen. "Wir müssen eingebunden und gefragt werden, die IG Club Kultur bietet dafür ein interaktives Sprachrohr hin zu Politik und Verwaltung", unterstrich Nadine Cobbina, die gemeinsam mit León de Castillo, Sarah Chaloupka, Petar Ganev, Willi Hejda und Tanja Trawniczek zum sechsköpfigen Gründungsteam des Vereins gehört. Bei einer ersten Vollversammlung soll dann ein vierzehnköpfiger Sprecherrat gewählt werden.

Grundsätzlich gehe es der IG Club Kultur auch abseits von Corona um gute Arbeitsbedingungen und den Ausbau von Fördergeldern für die Szene. Man werde für eine Clubkultur eintreten, "die gesellschaftlich divers, offen, vielfältig, nachhaltig und solidarisch ist", so Trawniczek. Ein erstes lautstarkes Zeichen soll am 6. Juli gesetzt werden: Dann präsentiert sich die neue Interessensvertretung mittels öffentlicher Kundgebung am Wiener Heldenplatz.

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