Aufgrund der Corona-Pandemie sind heuer viele Volksschulen bzw. AHS-Unterstufen, Neue Mittelschulen und Sonderschulen in den Ferien geöffnet. In ihnen sollen Kinder jener Eltern betreut werden, die etwa im Handel, bei Polizei, Rettung und in Spitälern gebraucht werden.

1.800 Schüler entsprechen rund 0,3 Prozent aller 682.000 Kinder und Jugendlichen an diesen Schulen. Zum Vergleich: Am Freitag, dem eigentlich letzten Schultag vor den Ferien, waren etwa 2.300 anwesend.

Angeboten wird die Betreuung nicht an allen 4.600 Standorten, sondern österreichweit an rund 850. Keine großen Unterschiede gibt es beim Betreuungsbedarf zwischen den Bundesländern. Am geringsten ist er im Burgenland (0,16 Prozent der Schüler), am höchsten in Kärnten (0,38 Prozent).