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Mindestens 19 Tote bei Explosionen im Süden Afghanistans

Bei zwei Vorfällen in der südafghanischen Provinz Helmand sind mindestens 17 Sicherheitskräfte und zwei Zivilisten getötet worden. Das teilten lokale Behördenvertreter und Parlamentsmitglieder am Montag mit. Am Montag detonierte bei einem Militärstützpunkt eine Lkw-Bombe. Die radikal-islamischen Taliban reklamierten den Angriff für sich. Am Sonntag wurden in Helmland neun Polizisten getötet.

 

Die bei dem Militärstützpunkt im Bezirk Nad Ali detonierte Bombe riss mindestens acht Soldaten in den Tod. Zudem seien ein Kind sowie ein älterer Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hatten die Soldaten den Selbstmordattentäter erkannt und noch auf den Lkw gefeuert. Der Angreifer habe aber die Bombe zünden können.

Der Bezirksgouverneur sagte, es habe im Voraus Warnungen der Geheimdienste über einen bevorstehenden Angriff gegeben. Bei der "gewaltigen" Explosion seien auch mehrere zivile Häuser in der Umgebung zerstört worden. Die militant-islamistischen Taliban reklamierten den Angriff für sich.

Am späten Sonntagabend wurden auf einer Überlandstraße in der Provinz Helmand neun Polizisten getötet. Sie seien bei dem Versuch umgekommen, einen am Straßenrand versteckten Sprengsatz zu entschärfen, teilten Provinzräte mit.

Erst am Samstag hatten die USA und Vertreter der Taliban ihre Gespräche über Wege zu Frieden im Golfemirat Katar offiziell wieder aufgenommen. Im Vorfeld hieß es aus dem US-Außenministerium, der US-Sondergesandte für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, wolle dabei Schritte besprechen, die zu inner-afghanischen Verhandlungen und einer friedlichen Lösung des Kriegs führen, "insbesondere eine Verringerung der Gewalt, die zu einem Waffenstillstand führt". Beobachter zweifeln allerdings daran, dass sich die Taliban rasch auf einen umfassenden Waffenstillstand einlassen.

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