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Wiener Kammeroper zeigt "Giustino"
Händel im Kleid von Tarantino - nur ohne das charakteristische Spannungselement des Kultregisseurs. Auf diese knappe Formel lässt sich der "Giustino" des Barockheroen in der Wiener Kammeroper bringen, den Regisseur James Darrah bei seinem Österreichdebüt inszeniert. Ein reizvoller Grundgedanke, der bei der Premiere am Mittwoch jedoch auf halber Strecke stecken blieb.