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57 Migranten bei Schiffsunglück vor Mauretanien getötet

Vor der Küste des westafrikanischen Staates Mauretanien sind mindestens 57 Migranten beim Kentern ihres Schiffs ums Leben gekommen. Das teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am späten Mittwochabend mit. 83 Menschen seien gerettet worden, für sie werde nun gesorgt, twitterte die IOM weiter.

 

An Bord des Schiffes, das Gambia am Vortag verlassen habe, seien mindestens 150 Menschen gewesen. Die Suche nach möglichen weiteren Überlebenden oder Opfern werde fortgesetzt, so IOM. Über die näheren Umstände des Unglücks lagen keine Angaben vor.

Das Schiffsunglück ist eines der schwersten Unglücke der vergangenen Jahre auf der Meeresroute von Westafrika nach Europa. Der gefährliche Meeresweg war eine wichtige Migrationsroute für Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben, bis Spanien Mitte der 2000er Jahre die Kontrollen deutlich erhöhte.

Trotz einiger rasch wachsender Volkswirtschaften kämpft Westafrika mit dem Problem, genug Arbeitsplätze für die rasch wachsende Bevölkerung schaffen zu müssen. Wegen fehlender Perspektiven machen sich nach wie vor Menschen über gefährliche Routen auf nach Europa.

Kommentare (1)

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tomtitan
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"...kämpft Westafrika mit dem Problem, genug Arbeitsplätze für die RASCH WACHSENDE BEVÖLKERUNG schaffen zu müssen." - das ist leider das Hauptproblem -

Und das können sie nur selber in den Griff bekommen.

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