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Russland testete Raketen in der Arktis und der Barentssee

Russland hat am Samstag in der Polarregion des Arktischen Ozeans und der Barentssee Raketen getestet. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau haben Geschosse Übungsziele in der Region Archangelsk und auf der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten getroffen.

 

Am Montag hat das US-Verteidigungsministerium erklärt, erstmals seit dem Ausscheiden der USA aus dem Abrüstungsabkommen INF eine Mittelstreckenrakete getestet zu haben. US-Verteidigungsminister Mark Esper deutete später dem Sender Fox News gegenüber an, dass der Test vor allem an die Adresse Chinas gerichtet sei: "Wir wollen sicherstellen, dass wir, wenn wir müssen, die Fähigkeit haben, schlechtes Verhalten der Chinesen abzuwehren." Bei einem Besuch in Australien hatte Esper erklärt, er sei dafür, relativ bald landgestützte Marschflugkörper in Asien zu stationieren.

Der INF-Vertrag war 1987 zwischen den USA und der Sowjetunion geschlossen worden und sah den Verzicht auf landgestützte Marschflugkörper und Raketen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5.500 Kilometern Reichweite vor. Damit sollten Möglichkeiten beider Länder verringert werden, einen Atomangriff mit sehr kurzer Vorlaufzeit durchzuführen. Die USA hatten Russland vorgeworfen, gegen die Abmachung verstoßen zu haben. Die Regierung in Moskau weist das zurück. Unter dem Abkommen wäre der jetzige Test verboten gewesen.

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