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Iranischer Tanker steht vor Abreise aus Gibraltar

Der von Großbritannien vor Gibraltar festgesetzte iranische Öltanker soll einem Medienbericht zufolge bald wieder in See stechen. Eine entsprechende Äußerung des Vizechefs der iranischen Hafen- und Seefahrtbehörde, Jalil Eslami, wurde am Freitag vom iranischen Staatsfernsehen verbreitet. Demnach bereitet sich die 25-köpfige Crew auf die Weiterreise ins Mittelmeer vor.

© APA (AFP)
 

Das Tankschiff, das früher unter dem Namen "Grace 1" und unter der Flagge Panamas fuhr, werde umbenannt in "Adrian Darya" und unter iranischer Flagge fahren, wird Eslami zitiert.

Am Donnerstag hatte die britische Exklave Gibraltar das Schiff nach mehrwöchiger Festsetzung freigegeben. Es blieb aber unklar, ob es ablegen kann. Denn das US-Justizministerium stellte ein neues Gesuch, mit dem die Freigabe verhindert werden sollte.

Der iranische Tanker war am 4. Juli vor der Küste Gibraltars von der britischen Marine gestoppt worden. Grund war der Verdacht, dass das Schiff Öl nach Syrien schmuggeln sollte. Dies wurde als Verstoß gegen EU-Sanktionen gewertet. Der Iran bestreitet die Vorwürfe. Er setzte zwei Wochen später den unter britischer Flagge fahrenden Tanker "Stena Impero" in der Straße von Hormuz mit der Begründung fest, er habe gegen das Seerecht verstoßen.

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