Generell sei zwar der Großteil der Mordopfer männlich, Frauen würden aber weiterhin "den höchsten Preis für Geschlechterungleichheiten, Diskriminierung und negative Klischees" zahlen, sagte UNODC-Exekutivdirektor Yury Fedotov. Sie tragen nämlich das höchste Risiko, von Partnern oder Angehörigen getötet zu werden.
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Gewalt: Zuhause als lebensgefährlicher Ort für Frauen
Rund 87.000 Frauen sind weltweit im vergangenen Jahr getötet worden, 50.000 von ihnen (58 Prozent) von ihren Partnern oder Familienmitgliedern. Das sind rund sechs Frauen pro Stunde, die durch eine Person, die sie kennen, ihr Leben verlieren, wie eine vom United Nations Office on Drugs and Crime (UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, UNODC) veröffentlichte Studie zeigt.
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