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Mehr als 60 Festnahmen im Kampf gegen Korruption im Iran

Im Kampf gegen die verbreitete Korruption im Iran sind in den vergangenen Wochen 67 Verdächtige festgenommen worden. Zudem sei mehr als hundert Regierungsmitarbeitern untersagt worden, das Land zu verlassen, zitierte die Nachrichtenagentur Misan einen Sprecher der Justizbehörden am Sonntag.

 

Der "Feind" USA wolle Druck auf die iranische Bevölkerung und Wirtschaft ausüben, sagte Justizsprecher Gholam-Hossein Mohseni-Ejei'e. "Es gibt einzelne Menschen, die diese Gelegenheit auszunutzen versuchen." Diese würden wichtige Waren horten und schmuggeln. Am Samstag hatte das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei die Einrichtung besondere Revolutionsgerichte für Wirtschaftsvergehen bewilligt.

In der Krise zwischen den USA und dem Iran verhängte Washington vor wenigen Tagen neue Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, nachdem US-Präsident Donald Trump im Mai den einseitigen Ausstieg seines Landes aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran verkündet hatte.

Die Regierung in Teheran steht seit Monaten wegen der schwächelnden Wirtschaft, der hohen Arbeitslosigkeit und der steigenden Inflation unter Druck. Im Juli ersetzte die Regierung den Zentralbankchef, da der Rial binnen sechs Monaten fast zwei Drittel seines Werts verlor. In den vergangenen Wochen gab es wiederholt wütende Streiks und Proteste gegen Korruption und Misswirtschaft.

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