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Erste afroamerikanische Bürgermeisterin in San Francisco

San Francisco hat erstmals eine schwarze Frau zur Bürgermeisterin gewählt. Das berichteten mehrere US-Medien am Mittwoch (Ortszeit). Die 43 Jahre alte London Breed folgt auf Edwin M. Lee, der im vergangenen Jahr gestorben war. Breed stand nach Lees Tod bereits kurze Zeit geschäftsführend an der Spitze der liberalen US-Westküstenstadt, bevor sie selbst für den Posten kandidierte.

© APA (AFP/GETTY)
 

In einer Pressekonferenz dankte Breed ihrem Rivalen, Mark Leno, der zuvor seine Niederlage eingeräumt hatte, wie CNN berichtete. Breed ist laut BBC eine von rund 19 afroamerikanischen Bürgermeisterinnen in den USA.

Breed stand nach Lees Tod kurze Zeit geschäftsführend an der Spitze der liberalen US-Westküstenstadt, bevor sie selbst für den Posten kandidierte. Gewählt worden war bereits am 5. Juni, doch wegen des knappen Rennens hatte sich das Ergebnis verzögert. Leno wäre laut BBC der erste schwule Bürgermeister San Franciscos geworden. Breed sei die zweite Frau, die das höchste Amt der Stadt bekleide, berichtete der "San Francisco Chronicle". Bereits 1978 sei Dianne Feinstein zur Bürgermeisterin gewählt worden.

Die Wahl einer schwarzen Bürgermeisterin sei vor allem deshalb bedeutend, berichtete das Blatt weiter, weil die afroamerikanische Bevölkerung der Stadt in den vergangenen Jahrzehnten stark geschrumpft sei. Heute seien in San Francisco weniger als fünf Prozent der Bevölkerung Afroamerikaner, die meisten von ihnen lebten im sozialen Wohnungsbau. Auch Breed sei in armen Verhältnissen aufgewachsen.

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