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Subtiler "Hiob" gefiel im Grazer Schauspielhaus
Wenn am Broadway die Lichter angehen, gehen für den gottesfürchtigen Schtetl-Emigranten Mendel Singer am Himmel die Sterne aus. Der ungarische Regisseur Andras Dömötör legt im Grazer Schauspielhaus mit seiner Version der Bühnenfassung von Joseph Roths (1894-1939) wohl vielschichtigstem Roman, "Hiob", eine ebenso ausgereifte wie ökonomisch-effektive Theaterarbeit vor.