Klimawandelanpassung im Bereich Gesundheit & Soziales
Bei dem Wort Klimawandelanpassung kommen einem sofort viele Aspekte aus dem Bereichen Umwelt, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Siedlungsraum. Aber auch im Gesundheits- & Sozialbereich ist Klimawandelanpassung ein Thema.

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel hier?

Sogar sehr starke: Viele Menschen leiden im Sommer unter Hitzestress, besonders Kleinkinder und ältere Menschen. Durch die veränderten Klimabedingungen breiten sich außerdem neue Tier und Pflanzenarten in der Südweststeiermark aus, die für Menschen gefährlich sein können. Auch klimawandelbedingte Naturkatastrophen sind ein Gesellschaftsthema.

© FF St. Johann i.S.

Wie kann etwas getan werden?

Zum Beispiel durch Förderung der Freiwilligenarbeit und der Nachbarschaftshilfe. Ein starker Zusammenhalt in der Gemeinde durch Vereine und Organisationen, informelle Netze und Nachbarschaftshilfe, ist im Katastrophenfall wichtig, um möglichst rasch zu helfen und die Auswirkungen möglichst gut bewältigen zu können. Ein Augenmerk auf die Nachbar*innen und Mitmenschen in der Gemeinde zu richten, ist zum Beispiel an Hitzetagen besonders wichtig. Nachbarschaftshilfe trägt damit aktiv zur Anpassung an neue Klimabedingungen bei und kann von uns allen gelebt werden.

In der Klimawandelanpassungsstrategie Südweststeiermark befassen sich die Maßnahme GS01 und GS02 mit Gesundheit, Sozialem und Bewusstseinsschaffung.

Die „Klimafitte Südweststeiermark“ wird aus Mitteln des Steiermärkischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes (StLREG) unterstützt.

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