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UmfragenTrotz Corona: Stabile Ausgangslage für Wien-Wahl

Ein solider erster Platz für die SPÖ, Zuwächse für ÖVP und Grüne: Die Umfragenwerte zur Wien-Wahl haben sich gegenüber der ersten Erhebung vor drei Wochen kaum geändert.

Die Werbegeschenke der Parteien bei der Wien-Wahl 2020. © (c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
 

Ziemlich stabil zeigt sich die Lage für die Wien-Wahl am 11. Oktober in der zweiten Welle einer Großumfrage: Die Sonntagsfragen-Werte haben sich gegenüber der ersten Erhebung vor drei Wochen kaum geändert. Die SPÖ steht jetzt noch ein wenig besser da, mit 42 Prozent, während das Team Strache diesmal mit vier Prozent unter der Einzugshürde ausgewiesen wird.

Im Auftrag von ATV und "Heute" hat Unique Research unter der Studienleitung von Meinungsforscher Peter Hajek mehr als 1.600 Personen befragt (Schwankungsbreite 2,4 Prozent).

Demnach kann Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) angesichts der ausgewiesenen 42 Prozent (vor drei Wochen waren es 41) hoffen, besser abzuschneiden als seiner Vorgänger Michael Häupl, der 2015 39,6 Prozent erreichte. Der Koalitionspartner steht unverändert bei 15 Prozent, damit würden die Grünen ebenfalls zulegen gegenüber den 11,8 Prozent der vorigen Wahl.

Größter Zuwachs für die ÖVP

Den größten Zugewinn wird die ÖVP lukrieren - auch wenn sie in der jetzigen Umfrage nicht mehr auf 20, sondern auf 19 Prozent steht. Das wäre aber immer noch die Verdoppelung des 2015 erlittenen historischen Tiefs von 9,2 Prozent.

Umgekehrt droht der FPÖ ein massiver Absturz vom Rekordwert 30,8 in die Einstelligkeit; sie steht unverändert auf neun Prozent. Ihr ehemaliger Parteichef Heinz-Christian Strache muss mit seiner neuen Liste HC weiter zittern: Nach fünf Prozent vor drei Wochen wird er jetzt mit vier ausgewiesen.

Sicher im Gemeinderat, aber ziemlich unverändert - mit 7 nach 6,2 Prozent - bleiben dürften die NEOS.

Rot-Grün beliebteste Koalitionsvariante

Auch bei den Koalitionspräferenzen hat sich nicht viel geändert: Rot-Grün ist nach wie vor - mit 27 Prozent - die populärste Variante. Rot-Türkis hätten jetzt 18 Prozent gern. Den zweithöchsten Wert gibt es jetzt (mit 23 Prozent) allerdings für "keine von diesen/andere Koalition" - wobei auch noch SPÖ-NEOS (11) und ÖVP-Grün-NEOS (10 Prozent) abgefragt wurden.

Die Corona-Pandemie scheint die Wähler nicht abzuschrecken: Die Wahlbeteiligung dürfte auf hohem Niveau - 2015 waren es fast 75 Prozent - bleiben. Denn 71 Prozent taten in der Umfrage bereits kund, "ganz sicher" wählen zu wollen, nur vier Prozent "sicher nicht".

Kommentare (3)

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asbachuralt
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Strache "nur noch" 4 Prozent?

Wollte der nicht ein zweistelliges Ergebnis?

Ach so, da hat er wahrscheinlich ein zweistelliges Ergebnis an Stimmen und nicht an Prozenten gemeint - ja, mehr als 10 Stimmen wären ihm durchaus zuzutrauen...

tomtitan
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Das wird eher die Absolute

für Ludwig und sein Team - die Schwäche der Einen ist die Stärke der Anderen...

Irgendeiner
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Naja,Blümel der nicht weiß wann man Paradimenwechsel sagen kann, der Rogoff verkündet wenn jeder andere schon weiß, daß die Berechnungen Murks waren und das als zuständiger Finanzminister, und der seine Feuerprobe als Vasall des Bastianismus schon bravourös ablegte als er einen Feiertag strich und dazu niemandem wird was weggenommen

krähte,der legt zu,man könnte sagen Inkompetenz adelt und er hat zwar stolz verkündet daß er noch nie sein Konto überzogen hätte,ich bin auch da anderer Meinung, es ist restlos überzogen.
Aber mich interessiert was anderes,Lokalpatriot der ich bin,die Geschehenisse im Gailtal,dort kann ich aber wieder nicht posten,fällt aber auch unter das Thema, ists türkis,ists sicher mies.Köstinger verkündet vollmundig, daß Bauern in ihren Stall dürfen, alles andere wäre wohl ein Eingriff ins Eigentumstrecht und wenn man nichts zu sagen hat sprudelt man halt Trivialitäten.Aber mich interessiert eine andere Frage die ich hier schon vor Monaten thematisiert hatte,wir haben eine Zoonose,naja und ich weiß Hunde können es kriegen,Katzen und Frettchen können streuen und ich nehm ja an,das irgendwer zuständiger, z.B. Köstinger eine Studie in Auftrag gegeben hat,wie das bei diversem Nutzvieh sei, in all den Monaten des Plapperns,denn wenn es Residualwirte hat hama ein massives Zusatzproblem und dort kanns dann auch mutieren,Köstinger und das sehma dann zu spät.
Ich würd die Schwafelbrüder und -schwestern ja restlos aus Ämtern entfernen,sie murksen und plappern dazu Unfug und mir reichts.