AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Israels PremierNetanyahu kommt nach Wien, vermeidet aber FPÖ-Kontakte

Israels Premier Benjamin Netanyahu kommt am 20. und 21. November nach Wien. Es ist der erste Österreich-Besuch eines israelischen Regierungschefs seit 1997. Doch der FPÖ-Außenministerin Karin Kneissl geht er aus dem Weg.

ISRAEL-CANADA-DIPLOMACY
Benjamin Netanyahu © APA/AFP/POOL/JIM HOLLANDER
 

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu kommt am 20. und 21. November nach Wien, teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch mit. Geplant sind nicht nur bilaterale Gespräche, sondern auch Netanyahus Teilnahme an der Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus und Antizionismus, hieß es. Es handelt sich um den ersten Österreich-Besuch eines israelischen Regierungschefs seit 1997.

Allerdings wird es im Zuge des Wien-Besuchs keinerlei Kontekte zu FPÖ-Ministern geben. Auch ein Treffen mit Außenministerin Karin Kneissl sei nicht geplant, verlautet inoffiziell aus Regierungskreisen. Immerhin soll es aber noch in diesem Jahr auf Beamtenebene ein Treffen mit Kneissl geben, wird der "Kleinen Zeitung" inoffiziell bestätigt.

Der heutige Ministerrat stand im Zeichen des Gedenkens. "Insbesondere erinnern wir uns an den 80. Jahrestag der Novemberpogrome am kommenden Freitag und an unsere historische Verantwortung im Kampf gegen jede Form des Antisemitismus. Die gesamte Bundesregierung verschreibt sich diesem Kampf", erklärte Kurz.

Auch beim persönlichen Zusammentreffen mit Netanyahu in Israel seien die Bemühungen im Kampf gegen Antisemitismus zur Sprache gekommen und nun komme der israelische Premier nach Österreich. An der Konferenz werden weiters hochrangige Vertreter von jüdischen Gemeinden weltweit und Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft teilnehmen.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Gedankenspiele
5
17
Lesenswert?

Kurz kämpft gegen Antisemetismus...

...und bildet mit der FPÖ eine Regierung- das nenne ich glaubhafte Politik.

Antworten