Um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, hat der langjährige Kurz-Vertraute Thomas Schmid im Frühsommer gegenüber der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ausgepackt. Die insgesamt 15 ganztägigen Treffen gingen in Graz in der Außenstelle der Korruptionsjäger am Fuße des Schloßbergs über die Bühne. Die WKStA kam Schmid entgegen, weil dieser darüber geklagt hat, dass er bei einer Einvernahme in der Zentrale am Wiener Donaukanal von Journalisten abgepasst worden ist. Die Grazer Außenstelle liegt versteckt in einem Hinterhaus beim Volkskundemuseum oberhalb der Paulustorgasse, es ist nur über eine Rampe zu erreichen.
Vorwürfe gegen Kurz
Geheimaktion: Warum Thomas Schmid in Graz vor den Korruptionsjägern ausgepackt hat
Während der U-Ausschuss alles unternahm, um Thomas Schmid vorzuladen, wurde dieser im Frühsommer in Graz von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft bei insgesamt 15 Treffen in die Mangel genommen. Neue Vorwürfe im Überblick.
© Susanne Hassler