Online-Fragestunde am 4.11., 17 UhrWas die Infektionswelle bei ungeimpften Jugendlichen brechen soll

In Online-Fragestunden können sich Jugendliche und ihre Eltern alle Anliegen zur Coronaimpfung mit Experten klären. Das erste Webinar für bis zu 20.000 Jugendliche findet am morgigen Donnerstag um 17:00 Uhr statt.

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Warten auf bessere Zeiten - insbesondere für junge Menschen eine harte Herausforderung
Warten auf bessere Zeiten - insbesondere für junge Menschen eine harte Herausforderung © APA/HANS PUNZ
 

Ist es wirklich sicher, sich gegen Corona impfen zu lassen? Wirkt sich eine Impfung auf die Fruchtbarkeit aus? Sind die Medien gleichgeschaltet bei ihrer Information über Corona? Fragen wie diese beschäftigen Menschen in ganz Österreich – auch viele Jugendliche. Obwohl die Impfung für alle ab 12 empfohlen wird, sind nur 43 Prozent der Schülerinnen und Schüler geimpft.

Dabei zeigt sich die Wirkung der Impfung in aktuellen Zahlen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) deutlich: Bei Jugendlichen zwischen 12 und 17, die nicht geimpft sind, liegt die Sieben-Tages-Inzidenz derzeit bei 1.032. Auf 100.000 Menschen hochgerechnet gab es in dieser Gruppe in den letzten sieben Tagen also mehr als 1.000 Neuinfektionen. Dieser Wert ist mehr als zehn Mal höher als bei Gleichaltrigen, die bereits doppelt geimpft sind.

Fragestunden gegen Fake News

„Wir erleben immer wieder, dass beim Thema CoV-Schutzimpfung große Verunsicherung bei Jugendlichen und Eltern herrscht“, sagt Renate Hauser, die Leiterin des Österreichischen Jugendrotkreuzes. Ab Donnerstag beantworten Expertinnen und Experten daher jeden Donnerstag bei Webinaren gezielt Fragen von Kindern und Jugendliche, ihren Eltern und Lehrerinnen und Lehrern zur Coronaimpfung.

Bis zu 20.000 Personen können pro Termin an dem Webinar teilnehmen, insgesamt also bis zu 160.000. Die erste virtuelle Fragestunde richtet sich an Jugendliche direkt und beginnt am Donnerstag, 4. November, um 17.00 Uhr – bewusst außerhalb der Schulzeit. Die folgenden sieben Termine finden im Wochenrhythmus statt, der letzte ist für 20. Dezember anberaumt.

Antworten von Armin Wolf und Virologen

Beim Auftakt am 4. November stehen der ZIB2-Moderator Armin Wolf, die Immunologin Birgit Weinberger und der Virologe Andreas Bergthaler Rede und Antwort. Um möglichst viele Bevölkerungsgruppen zu erreichen, werden einige Termine der Veranstaltungen in Arabisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Türkisch und in Farsi abgehalten. „Mit der Webinarreihe werden wir einen Beitrag zur Bekämpfung der leider noch immer zahlreich vorhandenen Mythen und Falschmeldungen rund um die Pandemie leisten können“, sagt Bildungsminister Heinz Faßman (ÖVP).

Teilnehmen und Fragen stellen können alle Interessierten nach einer Anmeldung über diese Website.

Wer nur zuhören will, kann die Veranstaltung im Livestream verfolgen.

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