FamilienbonusFamilienförderung sollte auch dann greifen, wenn das Leben sich nicht ans Drehbuch hält

Vom erhöhten Familienbonus profitieren nicht alle - besonders Alleinerzieherinnen bleiben häufig auf der Strecke. Treffsicherer wäre eine angepasste Familienbeihilfe.

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Veronika Dolna
Veronika Dolna © Kleine Zeitung
 

Es wird wohl in der Nachbetrachtung einer der größten Erfolge der Regierungszeit von Sebastian Kurz sein: die Einführung des Familienbonus. Mehr als 900.000 Haushalte mit Kindern profitieren davon. Mit der eben beschlossenen Steuerreform wird der Familienbonus noch einmal deutlich erhöht. Die Auswirkung ist real, und das Signal klar: Familien sind der wichtigste Ort der Gesellschaft, die Grundlage des Staates.

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stprei
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Steuer

Da der Familienbonus+ die Steuerlast senkt, hebt er den verfügbaren Betrag pro Monat und somit die Unterhaltsbemessungsgrundlage. Also profitieren auch Alleinerziehende von höheren Zahlungen für die Kinder.

Aber Steuerentlastung heißt auch, dass jene davon profitieren , die Steuern zahlen.

mahue
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Manfred Hütter: Korrekt bleiben

Der Familienbonus+ soll arbeitende und Einkommensteuer zahlende Bürger (Unternehmer, nichtselbständig tätige, auch in manchen Fällen Pensionisten mit Anspruch auf Familienbeihilfe und Unterhaltsabsetzbetrag unterstützen) bis zu 2.000,- Euro/pro Kind (jetzt noch bis 1.500,- Euro/pro Kind). Für Eltern die keine Steuern zahlen gibt, es den Kindermehrbetrag zusätzlich zur Negativsteuer (errechnet aus der SV und einem Allein/Alleinerzieherabsetzbetrag). Alles im § 33 Einkommensteuergesetz 1988 weil dieses Gesetz mit seinen §§ die Besteuerung regelt.
Der Bezug der Familienbeihilfe wird in einem ganz anderen Gesetz nämlich Familienlastenausgleichsgesetz 1967 geregelt, ist auch in einem anderen Ministerium als Materie angesiedelt und nicht im Finanzministerium.
Habe mich immer gefragt, warum die Finanzbehörden die Bearbeitungen der Anträge dieses FLAG 1967 haben, obwohl ein anderes Ministerium die Zuständigkeit hat. (und das wechselt je nach Regierung seit Einführung des FLAG 1967).

petera
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Vielen Dank für das Kommentar

Unterstütze ich voll - obwohl ich vom Familienbonus im maximalen Ausmaß profitiere.

Familienbeihilfe würde alle helfen und würde einen sozialen Ausgleich schaffen.

Das ist aber nicht die Agenda von Türkis/Schwarz.

Patriot
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Der Familienbonus in der türkisen Form ist ungerecht!

Die, die viel haben, bekommen 2000Euro pro Kind, jene, die wenig bis nichts haben, kriegen dafür auch sehr wenig!
Typisch Kurz, typisch Türkis!

STEG
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Gut verdienende Männer bevorzugt

Frauen, die die tatsächliche Familienarbeit leisten, bleiben auf der Strecke.
Da haben es sich die Männer wieder gerichtet und haben nicht einmal ein schlechtes Gewissen. Leistung muss sich auszahlen, gilt aber nur für Männer.