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Heftiger SchlagabtauschStaatsbürgerschaft: Experten verstehen ÖVP-Sorge nicht, SPÖ in sich gespalten

Die ÖVP hat ihr klares Nein zum SPÖ-Vorschlag nach einer Erleichterung bei der Erlangung der Staatsbürgerschaft wiederholt. Grünen-Chef Werner Kogler kann dem SPÖ-Vorschlag hingegen einiges abgewinnen, Experten sehen VP-Befürchtungen unbegründet. FP-Mandatarin wollte laut "Krone" ungarischen Pass.

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Das Thema wurde von der SPÖ aufgeworfen, die Regierung mit Kanzler Sebastian Kurz und Vize Werner Kogler ist uneins, aber auch die SPÖ in sich gespalten
Das Thema wurde von der SPÖ aufgeworfen, die Regierung mit Kanzler Sebastian Kurz und Vize Werner Kogler ist uneins, aber auch die SPÖ in sich gespalten © APA/HERBERT NEUBAUER
 

"Die Links-Parteien wollen mittels Masseneinbürgerungen die politischen Mehrheitsverhältnisse im Land ändern", sagte ÖVP-Klubchef August Wöginger am Wochenende. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch wies dies zurück und sprach von "Angstmache" und "Desinformation" seitens der ÖVP.

Nachdem bereits ÖVP-Chef und Bundeskanzler Sebastian Kurz am Vortag jeder Erleichterung bei den Einbürgerungen eine Absage erteilt hatte, unterstrich Wöginger die Position der Türkisen: "Den linken Parteien geht es in Wirklichkeit einzig und alleine darum, ein Ausländerwahlrecht durch die Hintertür einzuführen und mithilfe von über 500.000 Einbürgerungen eine potenziell neue Wählerschaft zu generieren, die ihnen in Folge eine parlamentarische Mehrheit sichern soll", so der Klubobmann. "Keinen anderen Grund hat der durchschaubare Vorstoß der SPÖ, die Voraussetzungen für den Erhalt der Staatsbürgerschaft drastisch zu reduzieren, der von Seiten der NEOS und Grünen unterstützt wird."

"Zahl 500.000 nicht nachvollziehbar"

Laut Expertensicht ist die Sorge Wögingers "nicht nachvollziehbar". Denn die infrage kommende Personengruppe sei mit rund 90.000 Personen deutlich kleiner, erklärte Gerd Valchars von der Universität Wien im Ö1-"Mittagsjournal". Auch der Integrationsforscher Rainer Bauböck kann die Zahl nicht nachvollziehen.

Derzeit würden rund 225.000 Ausländer bereits sechs bis zehn Jahre in Österreich leben - der Großteil davon EU-Bürger, die ohnehin einen Antrag nach sechs Jahren stellen können, erklärte Valchars am Montag im Ö1-Radio. 90.000 davon kämen aus Drittstaaten - "und wir wissen nicht, wie viele der 90.000 Personen überhaupt das notwendige Einkommen erwirtschaften können und die weiteren Kriterien wie die Deutschkenntnisse oder die Unbescholtenheit erfüllen können. Ich kann nicht beurteilten, wie man auf diese 500.000 kommt, die zusätzlich auf Basis des SPÖ Vorschlages heute oder morgen eingebürgert werden könnten. Das ist mir nicht nachvollziehbar", sagte Valchars.

Ähnlich auch die Einschätzung von Integrationsforscher Rainer Bauböck. Der Obmann der Kommission für Migrations- und Integrationsforschung der ÖAW und Professor am Robert Schuman Centre for Advanced Studies am European University Institute verwies darauf, dass es viele zusätzliche Kriterien gebe, die weitere Hürden darstellen (Einkommen, Unbescholtenheit, Sprachkenntnisse, Rücklegung der bisherigen Staatsbürgerschaft) - damit würde der SPÖ-Vorschlag alleine nicht zu einem Ansturm auf die Staatsbürgerschaft führen.

Kogler: "Am Boden bleiben"

Am Samstag hatte sich auch der Koalitionspartner der ÖVP - in Person von Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler - klar für derartige Lockerungen ausgesprochen. Im "Morgenjournal" von Ö1 Montag früh betonte Kogler, es gebe "diskussionswürdige Elemente" im SPÖ-Vorschlag. Alle mögen "am Boden bleiben", appellierte er an die anderen Parteien. Man möge "den Kern des Anliegens verfolgen". Die Beschwörung von "Masseneinbürgerungen" sei eine "vollkommen überzogene Formulierung".

Wöginger hatte - wie schon zuvor Kurz - betont, die Volkspartei sei der "Garant" dafür, "dass es keinesfalls zu dieser Entwertung der Staatsbürgerschaft kommen wird". Denn es stehe "völlig außer Frage, dass der abstruse SPÖ-Plan in unterschiedlichsten Belangen ein massiver Rückschritt wäre. Als Volkspartei steht für uns fest, dass man sich die Staatsbürgerschaft verdienen muss, eine gelungene Integration ist dafür die wichtigste Voraussetzung".

Die SPÖ wies die Aussagen Wögingers scharf zurück. Bundesgeschäftsführer Deutsch sprach von einer "Politik der Angstmache und Desinformation". "Das Verbreiten von Unwahrheiten ist ein Muster der Rechtspopulisten und zeigt, wie tief die einst staatstragende Partei ÖVP unter Skandal-Kanzler Kurz gesunken ist." Die ÖVP habe "kein Interesse an Lösungen von Problemen, sondern versucht mit billiger Polemik und gezielter Desinformation von ihren eigenen Skandalen abzulenken". Wöginger solle sich daran erinnern, "dass selbst Sebastian Kurz 2013 als Integrations-Staatssekretär an einer Reform des Staatsbürgerschaftsrechts arbeiten ließ, die in die gleiche Richtung ging wie unser aktueller Vorschlag".

SP-Vorschlag "unvollständig"

Bauböck sagte zum SPÖ-Vorschlag, dieser stelle zwar gewisse Erleichterung und eine Liberalisierung dar, er betrachte ihn aber als "unvollständig". Auffallend sei, dass zwar das Recht auf den Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft für im Land geborene Kinder vorgesehen ist (sofern zumindest ein Elternteil mindestens einen fünfjährigen legalen Aufenthalt vorweisen kann). "Was noch nicht berücksichtigt ist, ist dass es viele Kinder gibt, die als Minderjährige nach Österreich kommen - also nicht hier geboren sind, aber Österreich genauso als Heimat betrachten". Es gebe durchaus internationale Beispiele, wo andere Kriterien - wie etwa der Schulbesuch - herangezogen werden.

Fehlen würde im SPÖ-Papier auch eine klare Aussage zur Doppelstaatsbürgerschaft, die in Österreich bis auf wenige Ausnahmefälle nicht erlaubt ist. Österreich gehöre zu den wenigen Staaten weltweit (18 Prozent), die eine Doppelstaatsbürgerschaft weder bei der Einbürgerung noch für im Ausland lebende Staatsangehörige zulassen, so der Experte.

Valchars bezeichnete das SPÖ-Papier als "gute Diskussionsgrundlage", dieses würde Österreich bei der Wartefrist mit sechs Jahren ins europäische Mittelfeld bringen. Die Mehrheit der Staaten bürgere nach fünf oder weniger Jahren ein. Die Einkommenskriterien wären nach dem SPÖ-Modell immer noch relativ streng, sagte er.

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, der maßgeblich an der Ausarbeitung des SP-Papiers beteiligt war, sagte im "Mittagsjournal", er glaube, "dass es nicht immens viel mehr Menschen wären, die ansuchen würden. Es würde nur für jene, die ansuchen etwas früher gehen". Und auch für Kinder, "die hier geboren sind und deren Eltern über fünf Jahre bereits hier wohnen" - dies sei demokratiepolitisch wichtig: "35 Prozent aller Staatsbürgerschafts-Anträge in Kärnten sind von Menschen, die schon hier geboren sind", sagte Kaiser.

Neos nicht dabei

"Einigermaßen verwundert" reagierte der stellvertretende NEOS-Klubobmann Nikolaus Scherak auf die Wortmeldung "eines falsch informierten ÖVP-Klubobmann Wöginger". Er verwies darauf, dass NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger im Ö1-"Mittagsjournal" am Vortag gesagt habe, "dass wir den aktuellen Vorschlag zum Thema Einbürgerung nicht unterstützen".

Auch die FPÖ untermauerte am Sonntag ihre Ablehnung gegenüber Lockerungen. Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter und FPÖ-Landesparteichef Manfred Haimbuchner plädierte vielmehr für Verschärfungen: Ein "mindestens 25-jähriger rechtmäßiger und ununterbrochener Aufenthalt in Österreich" müsse vorliegen, damit die Voraussetzungen erfüllt sind. Einen Rechtsanspruch auf Erlangung lehnt er ab.

SPÖ für Rechtsanspruch

Der vergangenen Mittwoch präsentierte (und im SPÖ-Bundesparteivorstand einstimmig beschlossene) Vorschlag sieht einen Rechtsanspruch auf die Staatsbürgerschaft nach sechs Jahren rechtmäßigem Aufenthalt vor - sofern alle weiteren Kriterien erfüllt sind.

  • Bei kurzfristigen Unterbrechungen des Aufenthalts - bis hin zu einem Auslandssemester - soll diese Zeit nachgeholt werden können und nicht dazu führen, dass die Frist von neuem zu laufen beginnt.
  • Wenn ein positiver Asylbescheid erfolgt, soll der Zeitraum angerechnet werden.
  • Bei negativer Entscheidung des Asylverfahrens hingegen soll es keine Möglichkeit zur Beantragung einer Staatsbürgerschaft geben, auch wenn sechs Jahre vergangen sind.
  • In Österreich geborene Kinder sollen automatisch die Staatsbürgerschaft bekommen, sofern zumindest ein Elternteil fünf Jahre legal im Bundesgebiet aufhältig ist.

Leichte Skepsis kam am Sonntag aber auch SPÖ-intern: Der steirische SPÖ-Landesparteichef und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang sagte gegenüber der "Kleinen Zeitung", dass er nicht mit jedem Punkt im SPÖ-Beschluss einverstanden sei, allen voran mit dem Paradigmenwechsel, dass in Österreich Geborene automatisch die Staatsbürgerschaft erhalten sollen.

Die SPÖ-nahen Kinderfreunde hingegen stellten sich klar hinter die Forderung: "Für uns ist es selbstverständlich, dass Kinder, die hier geboren sind und ihr gesamtes Leben in Österreich verbracht haben, das Recht haben, hier in ihrem Land mitzubestimmen", erklärt Bundesvorsitzender Christian Oxonitsch.

FP-Mandatarin stellte selbst Antrag

Die "Kronen Zeitung" berichtete unterdessen, dass die oberösterreichische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Susanne Fürst, deren Partei sich strikt gegen jede Lockerung bei der Vergabe der österreichischen Staatsbürgerschaft aussprach, kürzlich selbst einen Antrag für einen ungarischen Pass gestellt habe. "Das war aus rein privaten und beruflichen Gründen", erklärte Fürst gegenüber der "Krone". Die 52-Jährige sei eng in Ungarn verwurzelt, als Rechtsanwältin habe sie zudem oft in Budapest zu tun. Mittlerweile sei die Idee aber wieder vom Tisch. "Der Antrag ist ruhend gestellt", so Fürst zur "Krone"; grundsätzlich sieht das Staatsbürgerschaftsrecht die Möglichkeit einer Doppelstaatsbürgerschaft nur in Ausnahmefällen vor.

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Moviem
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Doppelstaatsbürgerschaft für alle

Wie sind eine wachsende Facebook Gruppe und setzen uns für die "Doppelstaatsbürgerschaft für alle" ein.
Deshalb heißt auch unsere Gruppe "Doppelstaatsbürgerschaft Österreich -Austauschforum". Auch eine Webseite (Doppelstaatsbuerger at) haben wir. Auch zu Fragen zur Doppelstaatsbürgerschaft kann man sich an uns wenden. Wir haben auch Anwälte.
Es gibt 6000000 Auslandsösterreicher die ein Wahlrecht haben und von der Anzahl wie ein 10. Bundesland sind.Parteien die weiter diskriminieren werden nicht gewählt.
Die Beibehaltung ist es intransparent, hat als Grundlage einen Gummiparagraphen und wird nur Menschen mit Kontakten gewährt.
Viele können z.B. seit den Brexit nicht mehr unbürokratisch ihre Eltern besuchen und wenn die Mutter oder Vater an Krebs erkrankt kann man nicht länger als 3 Monate bleiben um sie zu pflegen.
Damals wurde die Doppelstaatsbürgerschaft verwehrt mit dem Argument, dass es innerhalb der EU egal ist, was so auch nicht stimmt.
Covid19 hat auch gezeigt, dass man ohne ö. Staatsbürgerschaft im Notfall nicht nach Österreich einreisen kann.
Auch Ausländer können diese Probleme bei der Einbürgerung haben. Für wirkliche Fachkräfte sogar ein Argument Österreich zu meiden.
Das muss geändert werden und die Sonderrechte für Promis und Menschen mit Kontakten verstoßen gegen den Gleichheitsgrundsatz in der Verfassung. Auch wird das europäische Recht auf Familienleben nicht in Österreich berücksichtigt da momentan Familien auseinander gerissen werden

Sam125
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Die sozialistische linksliberale Regierung Dänemarks, unter der Führung der

Ministerpräsidentin Mette Frederiksen,will für einreisewillige Migranten nur mehr spezielle Auffanglager außerhalb Dänemarks einrichten,von wo aus die Migranten um"Asyl"ansuchen dürfen!Da die Dänen und die Norweger zu den glücklichen Menschen zählen und beide Länder aber nur einen Migrationsanteil von 5 % haben,so frage ich mich schon warum wir es nicht den"nordischen Staaten" nicht gleich tun,denn Österreich hat inzwischen einen direkten Migrationsanteil 25 % erreicht!Und das ist den Migrationsbegürwortern noch immer zu wenig,denn nun sollen auch noch alle Kinder,die hier geboren werden sofort Eingebürgert werden!Damit haben sich ihre Familien natürlich auch ein uneingeschränktes Bleiberecht mit jeder sozialen Absicherung, auf viele Jahre hinaus gesichert! Und das sollen 4 Mio arbeitende Menschen erbringen können und sie das gesamte Sozialsystem am Laufen halten und das alles zu den wirtschftlich schlechtesten Zeiten!Wählt KEINE Politiker,die das auch noch befürworten!

Irgendeiner
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Bis repitita non placent.Und sam hätten wir uns etwa in der Pandemie die noch läuft mit Delta,und ein Studienabbrecher ignorieren wirsd bis es kracht,

etwa an Norwegen oder Finnland statt zu murksen orientiert wärma allseitig besser gefahren,Migranten sind keine Flüchtlinge,schreibs dir auf und die müßma auch gar nicht nehmen,außer die türkise Schnöseltruppe holt die rein für die Touristik weils um den Spott zu den Bedingungen es keiner machen will,aber warum ich mich in der Frage an den Dänen orientieren sollte außer daß es dir gefällt entgeht mir,,wir hätten ja auch das Botschaftsasyl gehabt,das wär sogar vor Ort gewesen, aber abgeschafft hams die Schwarzen.Und warum sollten mich Leute von auswärts unglücklich machen, das tun empirisch nachweisbar die heimischen Idioten,sogar in Ämtern.Und sam,du verwechselst schon wieder was,niemand will persönlich unbedingt mehr Menschen,aber das Sozialsystem wird in der jetzigen Form unfinanzierbar,wenn wir überaltern und schrumpfen, das Gegenteil von dem was Du sagst ist wahr,mir ist das blunzen,ich bin dann tot,aber Menschen in Not,also Flüchtlinge, opfere ich nicht.Und sam,die Verve und die Wut auf Menschen die du nicht persönlich kennen kannst,dieses Sendungsbewußtsein andere zu verkürzen ist erstaunlich, dem würd ich gern auf den Grund gehen.

merch
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...

Warum wird das jetzt diskutiert?

Mein Graz
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@merch

Der Vorschlag der Roten war ein aufgelegter Elfer für die Türkisen, der Zeitpunkt konnte nicht passender sein, haben sie doch dringend ein Thema gebraucht, um von den Scheußlichkeiten abzulenken.

Die Vehemenz mit der sie das Thema aufgreifen zeigt auch, dass sie das bis zum Erbrechen ausschlachten werden. Zudem ist es ein Thema, das viele Blau-Wähler, die auf Grund von Kickls Übernahme der Partei doch abgeschreckt sein könnten, in die Arme der Türkisen treiben wird.

Ich selbst bin für eine Reform bzgl. Erhalt der Staatsbürgerschaft, dem Vorschlag der Roten kann ich allerdings nur in Teilen zustimmen.

ASchwammerlin
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Staatsbürgerschaft für jedes Kind

das in Österreich geboren ist und wenn ein Elternteil fünf Jahre hier lebt! Dann bekommen alle Kinder von Migranten, die vor Erdogan und Co "geflüchtet" sind, die österreichische Staatsbürgerschaft, obwohl die vom "Pascha" gut behütete und verhüllte Mama kein Wort Deutsch spricht und die neuen Staatsbürger, wenn sie einmal erwachsen sind, uns buchstäblich auf den Schädel sch.......
50% der Zuwanderer aus den bekannten Problemländern arbeiten nicht, wenn man die die beim AMS geparkten dazu zählt, sind es 80%. Die SPÖ ist auf dem Weg in den Untergang, unter zehn Prozent bei den nächsten Wahlen!

laster
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woher haben Sie diese Zahlen?

Informieren Sie sich, bevor Sie so einen Hollunder schreiben und ohne Hinterfragung nachplappern. Abgesehen davon wären die von Ihnen angeführten Zuwanderer keine Anwärter auf die Staatsbürgerschaft. Es betrifft vor allem die, die intregriet sind und schon jahrelang in unseren Steuertopf einzahlen.

Es gibt nämlich trotzdem noch viele Hürden zu überwinden, bevor man die Staatsbürgerschaft beantragen kann. (Einkommen, Unbescholtenheit, Sprachkenntnisse, Rücklegung der bisherigen Staatsbürgerschaft)

ASchwammerlin
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Viele von denen sind schon österreichische Staatsbürger

weil in der zweite oder dritten Generation in Österreich, Die offiziellen Zahlen vom AMS weisen 25% der Türkischstämmigen als arbeitslos aus, mehr als jede andere Völkergruppe in Österreich. warum das ist, können Sie einem Artikel der Presse nachlesen.

https://www.diepresse.com/3803727/schattenseiten-der-zuwanderung-turkische-problemzonen

Würde mich auch interessieren warum Sie sich zum Schutzherren dieser Problemgruppe aufplustern? Randale in Favoriten, Kirchenbeschmierung, Gewalt gegen Polizei bei Kurdendemos, alles schon vergessen?
.

derdrittevonlinks
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Naja, im Prinzip geht's um Politik ...

... und eine "Nein" Politik die den Diskurs selbst für Kinder nicht erwegt, ist keine Haltung, sondern Ignoranzpolitik.

Zur Diskussion steht im Raum, dass zumindest ein Elternteil legal mindestens 5 Jahre im Bundesgebiet aufhältig sein soll, dann wird die Staatsbürgerschaft in Betracht gezogen.

SoundofThunder
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In Betracht gezogen wenn alle anderen Kriterien erfüllt sind.

So schaut’s aus.

voit60
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2013 war der KURZLER genau mit so einem Vorschlag

da sieht man den Weg ins rechte Aussen der NVP.

Sam125
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Bitte wer ist der Herr Kurzler und wo bitte ist da ein Weg nach rechts außen?

Tatsache ist allerdings, dass wir jetzt schon einen direkten Migrationsanteil von 25 Prozent haben und wenn wir jedes Kind,dass bei uns geboren wird sofort einbürgern,ja dann gute Nacht Österreich, denn anders wie in der USA und Australien und auch in Kanada,werden wir,da wir ja das beste Sozialsystem weltweit haben,von den Migranten zum hier leben ausgesucht und nicht umgekehrt,suchen WIR die Menschen aus die hier leben dürfen und die sich auch in unsere Gemeinschaft gerne integrieren würden! Die Parallelwelten und die Brennpunktschulen sprechen ihre eigene Sprache! Bitte wählt KEINE POLITIKER UND PARTEIEN,DIE DIESE UNEINGESCHRÄNKTE MIGRATION AUCH NOCH FÖRDERN WOLLEN!Denkt doch an die Zukunft eurer Kinder und Enkelkinder! Danke!Wir haben in den letzten Jahren hunderttausende von Migranten ins Land gelassen und trotzdem haben wir in der Pflege,Hotellerie und Gastronomie große Engpässe!wo sind die Menschen, die für die Wirtschaft wichtig sind ausgeblieben?

X22
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Der Kommentar sollte eigentlich gelöscht werden oder als Beispiel dafür genommem wie man ein sachliches Thema missbrauchen kann

Soviele Un- und Halbwahrheiten werden von ihnen, in einem durch niedergeschrieben, Lügen sinds ja keine, da ich mir sicher bin, dass sie es auf Grund ihres Wissens nicht besser könnten.

Irgendeiner
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Sam,wenn Du Menschen nicht aus dem

Wasser ziehen lassen willst und Kinder in Lagern nicht vom Elend retten und wenn Du dann noch die freche Unverschämtheit hast eine amoralische Entscheidung durch Berufung auf ein schräges Gewissen das keiner haben kann moralisch zu legitimieren,was glaubst was mit mir passiert wenn ich zu schnell fahre und dem Richter sage mein Gewissen verbiet´et mir für Kinder zu bremsen,wenn du Kritik mit finanziellen Drohungen unterdrückst oder Journalisten die rechtlich in der EMRK geschützt sind unter Ignoranz der Verfassung dazu bringen willst,Unwahrheiten zu schreiben,was glaubst du ist diese Ignoranz gegenüber Menschenrechten und rechtsstaatlichen Usancen, außer Rechts,erzähls mir.

Irgendeiner
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Sam,mein Nachtaktives,der letzte Teilsatz

war eine Aufforderung.Ich warte.

gehtso
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der Herr Wöginger

tut sich schon bei weit weniger Nullen schwer, sein Kollege Blümel kämpft erst bei Milliarden mit den Nullen, vielleicht sollte man bei den Türkisen ein paar NLP-Trainingseinheiten durch Mathematikkurse ersetzen.
Dass er absichtlich von falschen Zahlen redet, kann ich wirklich nicht glauben!

Lodengrün
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Beispiel Schweiz als Idee

Schweizer Bürger durch Geburt wird: das Kind, dessen Eltern miteinander verheiratet sind und dessen Vater oder Mutter Schweizer Bürgerin oder Bürger ist; BüG Art. ... das Kind einer Schweizer Bürgerin, die mit dem Vater nicht verheiratet ist.

derdrittevonlinks
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Naja, keine EU-Politik, ...

... dann wird Kurz wie Schüssel zuvor, nach dem der/die Wählerinnen quittieren, quasi nach Russland migrieren, nicht wahr!

SoundofThunder
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Da gibt es einen Punkt bei den Kriterien für den Verleih der Staatsbürgerschaft

Anerkennung der Prinzipien der Demokratie und die Grundprinzipien der Bundesverfassung mit allen ihren rechtsstaatlichen Institutionen. Tja,der Geldscheisser und seine Partie schert sich nicht nur einen Dreck um die rechtsstaatliche Institutionen wie die WkStA sondern attackiert sie ständig. Man sollte denen die Staatsbürgerschaft aberkennen wenn sie sich nicht freiwillig einer Staatsbürgerschaftsprüfung unterziehen.

SoundofThunder
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PS

Aus welcher Ecke kamen Straches Vorfahren?

georgXV
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???

nehmt Euch doch bitte das von den Sozialdemokraten regierte Dänemark als Vorbild ...
Was die können, sollten wir schon lange können !

Sam125
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georgXV,das haben sie richtig gesehen!Die sozialistische Regierung Dänemarks,

unter der Ministerpräsidentin Mette Frederiksen will für einreisewillige Migranten überhaupt nur mehr spezielle Auffanglager außerhalb Dänemarks einrichten,von wo aus die Migranten um"Asyl"ansuchen können!Und da die Dänen und auch die Norweger zu den glücklichen Menschen auf dieser Welt zählen und beide Länder,nur einen Migrationsanteil von 5 Prozent im Land vorzuweisen haben!warum tin wir es den "nordischen Staaten"nicht gleich,denn Österreich hat inzwischen einen direkten Migrationsanteil 25 % erreicht!Und das ist den Migrationsbegürwortern noch zu wenig,denn nun sollen auch noch alle Kinder,die hier geboren werden sofort eingebürgert werden und damit haben auch ihre Familien ein uneingeschränktes Bleiberecht,mit jeder sozialen Absicherung auf Jahre hinaus gesichert,wenn noch mehr Kinder hier auf die Welt kommen!Und das,bei geradeinmal 4 Mio arbeitenden Menschen die unser gesamtes Sozialsystem auch zu den Coronazeiten am Laufen halten müssen!

Irgendeiner
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Sam,Migranten müßma nie nehmen,Flüchtlinge schon,

und wo tust Du die mit ungarischer Großmutter hin,statistisch sind die genetisch Viertelungarn,naja ganz voll nehm ich einen bestimmten auch bei anderen Sachen nicht,sollma solchen wirklich die Staatsbürgerschaft lasseni,n dem Fall wär sogar ich strikter,ansonsten bin ich großzügiger weil der Mensch zählt,nicht die Herkunft,aber dabei kann da einer auch nicht punkten,man lacht.

Irgendeiner
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Ja,rotes beredtes Schweigen,

langsam gefällts mir,normalerweise gelten ja Monologe als unhöflich,aber wenn der andere nicht will oder kann,hab ich ja gar keine andere Option und ich tus gern.

Balrog206
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Wärm

Net immer deine alten Geschichten von den letzten 100 Jahren auf des ist kein Vergleich zu jetzt , das sollte so einem intelligenten Menschen wie dir klar sein außer die Ideologie spielt einem einen Streich ! All inklusive ist für viele das Ziel und das brauchen wir uns nicht schön reden , und bis jetzt hat es keine Farbe die am Ruder war geändert !
Vor welchem Krieg flüchten Ägypter Marokkaner usw

Irgendeiner
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Roggi,die Ungarn sind keine Indoeuropäer,die Iraker schon,

da müßtets bei Basti schreien wenn das was bedeutet.Und Roggi,ich hab schon früher gesagt bei der syrischen Fluchtbewegung wollten alle Richtung Deutschland,weil das bekannter ist,was bedeutet sie hatten keinen Tau vom Sozialsystem, denn unseres war zu der Zeit besser,wenn die das Motiv gehabt hätten, hätten die nicht da raufgewollt.Und all inclusive,Roggi.kein Flüchtlng schickt mir regelmäßig eine 600 Euro Rechnung für seine Haare, das tut nur Basti,wenn Du Nassauer suchst,schau genau hin,die nehmen dann auch ungewidmetes Körberlgeld was rechtswidrig ist.Und Roggi,was ich vergleiche,mit Strukturvergleichen ,Sachvergleichen,oder Analogien laß mirsonst müßma drüber extemporieren.Und die Vergangenheit Roggi,prägt alle,das was Euch selbstverständlich ist,etwa eine Siebentagewoche hat einen Haufen kulturgeschichtliche Wurzeln die ihr nicht kennt aber dem trotzdem folgt,in vielem.Du nimmst zu viel als gegeben hin, fragen hilft.

 
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