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Verordnung ändernSPÖ will Schwerarbeitspension für Pflegekräfte

Diese Gruppe verdienen es, "endlich anerkannt und entlastet zu werden", sagte Parteichefin Pamela Rendi-Wagner. Bedeuten würde der Anspruch, dass auch Pflegekräfte mit 60 Jahren in Pension gehen können.

© APA/THEMENBILD
 

Allein das Bewegen und Umbetten bettlägeriger Patientinnen und Patienten sei Schwerstarbeit, betonte Rendi-Wagner. Derzeit sei die Schwerarbeitspension für diese Gruppe aber praktisch nicht zugänglich. Auch im Hinblick auf das Ansteigen des Pensionsalters für Frauen müssen auch Pflegekräfte daher diesen Anspruch haben, da diese Tätigkeit aufgrund der körperlichen Belastung sehr oft nicht bis zum 65. Lebensjahr gemacht werden könne.

Einsatz für die Gemeinschaft

Die Regierung sollte die einschlägige Verordnung zur Schwerarbeitspension ändern, fordert die SPÖ. "Es ist höchste Zeit, diesen wichtigen Einsatz für unsere Gemeinschaft endlich anzuerkennen und Pflegekräfte zu entlasten", sagt deren Parteichefin Rendi-Wagner.

Kommentare (12)
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hortig
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SPÖ Forderungen

Man sollte einmal zusammen rechnen, was all die SPÖ Forderungen eines Pandemiejahres gekostet hätten. Damit könnte man wahrscheinlich zwei Pandemien auafinanzieren.

gehtso
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man sollte mal

zusammen rechnen, wie viele große Unternehmen satte Gewinne "durch" die Pandemie gemacht haben, wieviel sich Konzerrne durch Steuer-'Schlupflöcher" ersparen, um wieviel die richtig "Reichen" in der Pandemie noch reicher geworden sind, wieviel Unternehmen verdient haben, die ihre Arbeiter und Anhggestellten über das Modell Kurzarbeit vom Steuerzahler "finanziert" haben, usw., usw.............

schteirischprovessa
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Ja, und dann sollte man mal zusammenrechnen, wie

viele Arbeitsplätze die SPÖ und ihre Vorfeldorganisationen geschaffen und vernichtet haben.
Bei geschaffenen bleiben nur jene in der Verwaltung übrig, die keine Wertschöpfung erbringen. Und natürlich auch jene in AK, Ages, Arbeisinspektorat etc., die der überbordende Bürokratismus benötigt.
Und bei vernichtet A wie AUA, B wie BAWAG, K wie Konsum, T wie Tagger etc., und bei MAN sind sie auch auf dem besten Weg.

Peterkarl Moscher
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Betrug am Staat

Die Frage der Pflegekräfte aus Polen:
Der Auftraggeber zahlt die Gewerbliche Anmeldung der Person die in einem
Österreichischen Haushalt beschäftigt wird, dh. die Dame ist selbstständig.
Alle zusätzlichen Kosten wie Verpflegung und Aufenthalt zahlt der
Auftraggeber. In unserem Fall zahlt er noch zusätzlich ca 100 Euro für die
Anreise und 100 Euro für die Rückreise. Für die Vermittler ein schönes
Geschäft da für eine Reise nach Krakau 8 Personen mitfahren, dh der
Vermittler kassiert für einmal Krakau und retour 1600.- Euro und das
Steuerfrei weil das wird nicht versteuert. ( Benzinkosten ca 300.- ).
Den Vermittler sollte das Handwerk gelegt werden !!!!

dado
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Kindergarten

Wenn Pflegekräfte dann auch Kindergartenpersonal.
Ist auch Schwerstarbeit!

schteirischprovessa
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Klofrau auch, ebenso LKW-Fahrer

Und alle anderen Berufe auch.
Da kommen wir aber auch nicht we.

dieRealität2019
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was ich mich immer wieder frage, in manchen anderen Gesellschaften eine Selbstverständlichkeitnlichkeit ein angepasster Enttgeltanspruch für Leisutngen im Gesundheitssystem.

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Wieso kommen jetzt in der Pandemiezeit wo bald 70 Milliarden (bis zum Ende werden es vermutlich 100 Milliarden) ausgegeben werden von der SPÖ immer diese publizistischen Forderungen gestellt? Es wird nur verlangt, aber aus welchen finanziellen alle diese Forderungen bezahlt werden sollten nicht. Die SPÖ hatte in Koalition mit der ÖVP in den letzten Jahrzehnten mehr als nur ausreichend Zeit angepasste Entgeltansprüche für Leistungen aus dem Gesundheitssystem zu erwirken. "So hat es in den letzten 15 Jahren nur Kosmetische Operationen gegeben." Wo war da die SPÖ?
.
Man hat halt lieber den Wert auf die Sozialleistungen ausgerichtet. Das die Schere zwischen diesen Sozialleistungen für die nicht arbeitenden Menschen (europaweit seit 10 Jahren feststellbar) zu den tatsächlich arbeitenden Menschen immer größer wird zeigt sich seit Jahrzehnten. Die Zahlen sprechen hier eine klare Sprache. Ebenso ist seit Jahrzehnten der steigende Bedarf im Pflege-Altendienst zu sehen. Da war die SPÖ Jahrzehnte in der Regierung.

UHBP
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@dieR...

Wenn du in einer Koalition bist, dann ist halt nur machbar, was der Koaltitionsparten zuläßt. Das zu wenig passiert ist, ist sicher nicht an der SPÖ gelgen.
Hätte es die SPÖ Alleinregierung in den 70igern nicht gegeben, müssten die Frauen heute wahrschienlich immer noch ihre Männer/Väter fragen ob sie arbeiten gehen oder sie ein eigenes Konto eröffnen dürfen.
PS: Das genügend Geld da ist, sehen wir ja bei den Zuschüssen, Förderungen, Hilfen, etc. Und das alles ohne "Leistung".

schteirischprovessa
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Liebe SPÖ, leider der völlig falsche Ansatz!

Es gehören mal die Baustellen bei den aktiven PflegerInnen gelöst. Sie als Schwerarbeiter einzustufen betrifft fast nur die Pension. Und da ist die große Mehrheit längst aus dem Beruf ausgestiegen.

Baustelle eins ist, es gibt viel zu wenig PflegerInnen für die Anzahl der Patienten., was quasi zur Fließbandpflege führt. Das betrifft Pflegeheime genau so wie die mobile Pflege. Da gehört ein Schlüssel festgelegt maximale Patienten je Pfleger festgelegt.

Es gehört der Beruf machbar und attraktiv gemacht, mit weniger Stunden und einer besseren Bezahlung. In Doskozils Burgenland verdient die ungelernte Putzfrau im Landesdienst mehr als PflegerInnen, so sie nicht beim Land Burgenland angestellt sind, nämlich fast 2.500 Euro brutto. Soll das gerecht sein?

Es gehören Ausbildungsplätze geschaffen. Die Ausbildung zu eine Pflegefachkraft dauert zwei Jahre, in der die Auszubildenden im Regelfall nicht einmal die geringeste Entschädigung erhalten, obwohl sie fast ein Drittel der Ausbildungszeit als Praktikanten eine Pflegekraft ersetzen. Völlig unverständlich und ungerecht im Vergleich zu Lehrlingen!

Natürlich geht das alles nur, wenn Budgetmittel in die Hand genommen werden. Doch in unserem Sozialstaat sollte das wohl Priorität haben, denn da geht es zum guten Teil um ein menschenwürdiges Leben alter und kranker Menschen, die ihre Leistungen für die Gesellschaft bereits erbracht haben.

Das richtet sich nicht nur an die SPÖ sondern an alle Parteien!

UHBP
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@sch....

Wie du auf völlig falsch kommst, kann wohl auch nur einer Kurzsichtigkeit geschuldet sein.
Um einen Job attraktiver zu machen, gehört natürlich auch die Perspektive wie lange ich ihn ausüben kann und was ich danach machen werde. Wenn ich jetzt schon weiß, dass ich mit über 60 keine Patienten mehr heben kann und dann noch 5 Jahre arbeitslose bin oder Frühpension vor mir habe, mit erheblichen Abschlägen, dann überlege ich mir schon als „Junger“ ob ich diesen Beruf überhaupt ergreife.
Aber wenn es von der SPÖ kommt, muss es ja völlig falsch sein. Aber vielleicht erzählt Basti morgen das selbe und dann ist es sicher ein super Vorschlag mit Weitblick.

schteirischprovessa
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UHP, Sie werden dich nicht so realitätsfremd

sein und glauben, dass die Einstufung als Schwerarbeiter für 18 bis 25 jährige ein Anreiz ist, jetzt eine Ausbildung in einem Pflegeberuf zu machen, weil sie in 40 Jahren um ein paar Jahre früher in Pension gehen können.

Hapi67
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Diese Gruppe verdient ist.

Frau RW möge noch erklären, warum es alle anderen Gruppen, die es noch nicht haben, nicht verdienen.

Eine ernsthafte Lösung für die Pflege ist überfällig, aktionistische Forderungen sollten
davon ausgeklammert werden.

Vielen Dank