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User-ForumWie zufrieden sind Sie mit den Familienleistungen des Staates?

Bei der Präsentation des Familienberichts betonte Ministerin Raab, dass Österreich bei Familienleistungen im EU-Spitzenfeld rangiere. Finden Sie, dass der Staat genug leistet, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben zu fördern?

Sagen Sie uns hier Ihre Meinung!
Sagen Sie uns hier Ihre Meinung! © KLZ
 

Generell befand Raab anlässlich der Präsentation des "Familienberichts", der die Jahre von 2009 bis 2019 abbildet, dass man in den letzten Jahren in der Familienpolitik einen sehr erfolgreichen Weg gegangen sei. Österreich befinde sich im Spitzenfeld für finanzielle Familienleistungen. So wurden etwa im Jahr 2019 mehr als sieben Milliarden Euro an Familienleistungen aus dem Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) ausbezahlt, davon rund 3,5 Milliarden Euro für Familienbeihilfe und rund 1,2 Milliarden Euro für Kinderbetreuungsgeld. Rund 1,1 Millionen Anspruchsberechtigte beziehen für rund 1,8 Millionen Kinder die Familienbeihilfe.

Wir würden gerne wissen, wie Sie die staatliche Unterstützung für Familien bewerten! Tut Österreich genug, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern? Sagen Sie uns hier Ihre Meinung!

 

 

 

Kommentare (10)
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SoundofThunder
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🤔

Wer gut verdient hat mehr davon. Wer wenig verdient,verdient sich eh keine Familienbeihilfe. 😏

mahue
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Manfred Hütter: Einkommensstaffel

Ist ein Denkansatz, aber es war die SPÖ, die immer gesagt hat, bei der Familienbeihilfe müssen dem Staat alle Kinder unabhängig vom Einkommen der Eltern alle gleich wert sein. Bei manchen steuerlichen Begünstigungen z . B. außergewöhnlichen Belastungen gemäß § 34 EStG 1988 mit Selbstbehalt sind einkommensabhängig (allgemeine Krankheitskosten des Kindes). Aber bei pauschalen Steuerbegünstigungen nach §§ 34 (Studienkosten) , 35 EStG 1988 (bei Beeinträchtigung ab 50% und erhöhter Familienbeihilfe) für Kinder wider nicht.

mahue
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Manfred Hütter: Entschuldigung wieder statt wider

für Kritiker wie RWR etc.

mahue
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Manfred Hütter: komplexes Thema

Als Finanzbeamter seit einem Jahr im Ruhestand und als Vater und Alleinerzieher eines im Mai 13 jährigen Sohnes (wurde kurz vor meinem 50ziger erstmals Vater, war bei vielen Kolleginnen auch schon bei rund 40 Jahren). Könnte die vielen Familienleistungen des Bundes im FLAG 1967 und EStG 1988 aufzählen, für gemeinsam lebende Eltern oder getrennt lebend. Besser ist selbst auf Homepage des www.bmf.gv.at oder Homepage der Bundesländer, dort Förderungen nicht überall gleich, nachzulesen, welche es gibt. Nicht nur den AVAB oder Höhe der Familienbeihilfe. Dann kann man korrekt sagen, was kann man erhöhen. Wird aber kompliziert, wenn nicht vom Fach, mehr Geld wollen alle.

AMeinung
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Anrechnung von Familienarbeit

Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört für mich auch eine bessere Anrechnung der geleisteten Familienarbeit für die Pension. Als Frau bin ich, sobald ich schwanger bin, gefährdet an die Armutsgrenze zu kommen. Vor allem in der Pension wird`s kritisch. Die Pensionsreform 2003 mit den langen Durchrechnungszeiten ist katastrophal für Frauen.
Das hat man bewusst in Kauf genommen und auch noch als Erfolg für die Frauen verkauft. Eine Frechheit sondergleichen.
Ich arbeite seit über 30 Jahren in der Pflege ( Alten- und Intensivbereich) und werde aufgrund der Teilzeitarbeit zu wenige Schwerarbeitsmonate zugebilligt bekommen. Bekomme natürlich ca 400€ weniger Pension als meine männlichen Kollegen und werde länger arbeiten.
Das ist die Realität. Jede Frau überlegt sich zu Recht ob sie Kinder bekommen soll.

isogs
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Frage

Wer kann sich noch erinnern wann das letzte mal die Familienbeihilfe erhöht wurde. Oder die Höhe des Einkommens ab der, der Anspruch auf den Alleinverdienerfreibetrag fällt?

Freitag
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Familienbeihilfenerhöhung

Die letzte Erhöhung der Familienbeihilfe war im Jahr 2018. Im selben Jahr wurde der Kinderbonus eingeführt, wirksam aber erst 2019.

mahue
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Manfred Hütter: Korrektur

Der Familienbonus Plus ist im Einkommensteuergesetz 1988 § 33 als Absetzbetrag geregelt, und nicht im FLAG 1967 als Familienleistung, wie die Familienbeihilfe.

mahue
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Manfred Hütter: Steuerreduktion

Absetzbeträge reduzieren die errechnete Steuer, daher stand in unseren Informationen klipp und klar bis 1.500,- Euro pro Kind, kann aber weniger sein, speziell bei mehreren Kindern und niedrigem Einkommen, je nach einbehaltener Jahressteuer.
Beihilfen laut Familienlastenausgleichsgesetz 1967 sind für Kinder Brutto für Netto gleich und Cash, ohne Einkommensbegrenzung. Geändert wurde hier das Gesetz für im EU-Ausland lebende Kinder mit Kaufpreisunterschied zu Österreich.

tim29tim
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Familienhärtefonds

Gerade die hohe Arbeitslosigkeit in der Coronakrise macht finanzielle Hilfen für Familien notwendig, damit sich ein Jobverlust von Elternteilen nicht auf die betroffenen Kinder durchschlägt.
Nach den Anpassungen im Familienhärtefonds durch Familienministerin Susanne Raab, die Familien durch die Krise geholfen haben, müssen nochmal Adaptierungen kommen, damit Familien beim kommenden Aufschwung nicht zurückbleiben.