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Nach Rücktritt als MinisterAnschober verzichtet auf Gehaltsfortzahlung

Dem Ex-Gesundheitsminister wären rund 13.600 Euro pro Monat brutto zugestanden. In Oberösterreich beantragte er auch eine Verlängerung seiner Karenzierung als Landeslehrer.

Ex-Gesundheitsminister Rudolf Anschober
Ex-Gesundheitsminister Rudolf Anschober © (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
 

Der zurückgetretene Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) verzichtet auf die ihm an sich als Ex-Minister zustehende Gehaltsfortzahlung.

Er habe diese nicht beantragt, bestätigte Anschober gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten". Damit verzichtet Anschober auf die noch für sechs Monate mögliche Zahlung von 75 Prozent des Dienstgeldes, was rund 13.600 Euro pro Monat brutto ausgemacht hätte.

Politiker, die aus dem Amt ausscheiden und keinen Anspruch auf Fortsetzung einer Erwerbstätigkeit (kein Rückkehrrecht oder etwa keinen Anspruch auf ein Mandat) haben, bekommen auf Antrag weiter 75 Prozent der Monatsbezüge für maximal sechs Monate. Bis 2003 wurden 100 Prozent fortbezahlt, das wurde unter der ÖVP-FPÖ-Koalition auf 75 Prozent reduziert.

Berufliche Zukunft offen: Keine Rückkehr als Lehrer

Keinen Anspruch hat, wer in einen anderen Job zurückkehren kann, was beim als oberösterreichischer Landeslehrer karenzierten Anschober aber aufgrund seiner Rückkehrmöglichkeit in diesen Beruf aber gegeben wäre. Seit den frühen 90er-Jahren ist Anschober ohne Bezüge freigestellt und hat ein Recht auf Fortsetzung seiner Erwerbstätigkeit als Landeslehrer in Oberösterreich, so die "OÖN".

Nur im Fall einer Kündigung hätte er sich also die Gehaltsfortzahlung sichern können. Das sei aber "für mich grundsätzlich ausgeschlossen" gewesen, so Anschober zu den "OÖN".

Der ehemalige Gesundheitsminister beantragte beim Land vielmehr, seine Karenzierung bis Ende 2023 zu verlängern. Die Bildungsdirektion habe dem zugestimmt, wie laut "OÖN" im Büro von Landeshauptmann-Stv. Christine Haberlander (ÖVP) bestätigt wurde.

Wieder Lehrer zu werden, sei aktuell aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, erklärte dazu Anschober. Aber wohl auch später nicht, "weil man nach 31 Jahren Abwesenheit kein guter Lehrer sein kann". Wie es beruflich weitergeht, ist laut Anschober offen - bevor er über die berufliche Zukunft nachdenke, "möchte ich wieder ganz fit werden", sagte er gegenüber den "OÖN".

Kommentare (18)
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dieRealität2020
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Nichts Neues noch Aufregendes. Habe ich schon vom Beginn weg darüber geschrieben.

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Er kann ja zurückkehren, daher gibts von Haus aus keinen Anspruch, da er einen rechtlichen Anspruch besitzt sein karenziertes Dienstverhältnis fortzuführen.
Keinen Anspruch hat, wer in einen anderen Job zurückkehren kann, was beim als oberösterreichischer Landeslehrer und karenzierten Anschober aber aufgrund seiner Rückkehrmöglichkeit in diesen Beruf gegeben wäre.
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Seit den frühen 90er-Jahren ist Anschober ohne Bezüge freigestellt und hat ein Recht auf Fortsetzung seiner Erwerbstätigkeit als Landeslehrer. Ob er das Recht ausübt oder nicht ist gegenstandslos.
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Church-Hill
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Anschober verzichtet nicht darauf,

er hätte gar keinen Anspruch. Das kommt auch am Ende des Artikels zum Ausdruck. Wozu also die unrichtige Titelaussage?

hbratschi
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anschober...

...ist viel zuviel mensch um neben einem kurz bestehen zu können. aber gerade das wertet ihn auf. und den anderen ab...

bam313
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Das hat Basti bis heute nicht durchschaut.

Zuerst hat er Rudi abgesägt, um nicht zu sagen fertig gemacht und jetzt tritt der Messias gar noch auf der Bühne auf und macht Rudi seine Ansprüche streitig?
Das ist so etwas von letztklassig!
Ein typischer Basti halt.

Aber Rudi konterte eh souverän.
Leck mich am Arsch du Wahnsinniger.
Damit hat er ihn voll getroffen.

Mein Graz
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@bam313

Jeder hier weiß, dass ich wahrlich kein Anhänger von Kurz oder den Türkisen bin. Ich trete hier auch nicht an, um diese Truppe zu verteidigen.

Ich schreibe diese Zeilen um auszudrücken, was ich von dir und deiner Schreibweise halte.
Deine Wortwahl liegt nicht an den Grenzen den guten Geschmack, sie lässt diesen schmerzlich missen. Deine Beschimpfungen und Herabsetzungen sind von abstoßender Feindseligkeit. Deine Ausdrucksweise lässt erahnen, auf welchem Niveau du dich befindest.
Du hast einfach keinen Stil.

Ich "bewerte" deine Postings nicht - auch nicht dann, wenn ich ihnen inhaltlich zustimmen könnte, da mir deine Diktion zuwider ist.

homerjsimpson
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Schade um einen kompetenten Minister,

Übrig bleiben leider immer öfter die, die wenig können, viel reden und ganz wenig zusammenbringen. Und vor allem das Eigeninteresse im Vordergrund haben. Unter Schwarz-blau war das praktisch die ganze Regierung.

hakre
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?

Wo er noch Minister war da wurde er ständig kritisiert und schlecht geredet! Und jetzt auf einmal hochgejubelt. So ist es leider in unserer Republik.!

derhannes
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Schade ....

... nun vielleicht kommt er mal als Kanzlerkanditat wieder :-)

SeCCi
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geheilt

ich glaub, vom mitwirken in der politik in der form hat er die nase voll ^^

UHBP
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Anschober verzichtet auf Gehaltsfortzahlung

Warum verzichtet? Verzichten könnte er ja nur, wenn er keine möglichkeit als Landeslehrer hätte. Die hat er aber. Also ist es kein Verzicht, sondern er hat keinen Anspruch, wenn er nicht auf seinen Arbeitsverhältnis als Landeslehrer verzichtet.
Oder sehe ich da was falsch?

UHBP
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???

42 rote Daumen in einer Stunde. und alle sind wahrscheinlich wahlberechtigt. Das erklärt vieles ;-)

Don Papa
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@UHBP

Anscheinend haben das viele nicht verstanden. Sinnerfassend lesen könnte manchen helfen 😉

Mezgolits
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Danke - Don

Bei mir, machen rote Daumen, keinen Unterschied - ich brauche nur
eine Person, mit eindeutigen Beweisen, von meinen Argumenten
überzeugen und zwar: Den Präsident vom Verfassungsgericht.

wjs13
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In Oberösterreich beantragte er auch eine Verlängerung seiner Karenzierung als Landeslehrer.

Karenzierung? Hat wohl seit Jahrzehnten keine Volksschule mehr von innen gesehen. Dachte eine Karenzierung gibt es nur, wenn damit zu rechnen ist, dass man zum alten Job zurückkehrt.

homerjsimpson
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Wenn man sich nicht auskennt, könnte man einfach auch nicht posten.

Wie wäre das?

dieRealität2020
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Was gibt es dazu zu diskutieren. Er kann ja zurückkehren, daher gibts von Haus aus keinen Anspruch. Aber erwird das REchWas soll das?

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Keinen Anspruch hat, wer in einen anderen Job zurückkehren kann, was beim als oberösterreichischer Landeslehrer karenzierten Anschober aber aufgrund seiner Rückkehrmöglichkeit in diesen Beruf aber gegeben wäre. Seit den frühen 90er-Jahren ist Anschober ohne Bezüge freigestellt und hat ein Recht auf Fortsetzung seiner Erwerbstätigkeit als Landeslehrer in Oberösterreich, so die "OÖN".

dieRealität2020
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Entscheidend ist, ob er das Recht in Anspruch nimmt oder nicht.

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Herr Anschober sie haben eine gute Arbeit geleistet, also warum sollten sie nicht auch das Geld in Anspruch nehmen?

SeCCi
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*facepalm*

und er hat eben KEIN recht - vulgo anspruch - darauf