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Ex-VizekanzlerStrache steht bald erstmals vor Gericht – wegen Bestechlichkeit

Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache wird bereits in wenigen Wochen vor Gericht stehen – gemeinsam mit dem Betreiber einer Wiener Privatklinik, für deren Aufnahme in den Prikraf-Fonds er sich intensiv eingesetzt hatte.

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WIEN-WAHL: PK TEAM HC STRACHE 'LANDESLISTE-KANDIDATEN ZUR WIEN-WAHL 2020“: STRACHE
Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wird angeklagt © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Der ehemalige Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wird in wenigen Wochen vor Gericht stehen. Wie das Digitalmedium exxpress berichtet, wurde Strache nun die Anklage wegen Bestechlichkeit und pflichtwidriger Vornahme von Amtsgeschäften zugestellt. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft, die Hauptverhandlung ist vorerst für vier Tage angesetzt und soll schon im Mai beginnen.

Im Zentrum der Anklage steht der Fall einer Wiener Privatklinik, für deren Aufnahme in den Privatanstalten-Fonds Prikraf sich Strache in der türkis-blauen Regierung intensiv eingesetzt hatte – aus diesem Fonds, der sich aus Versicherungsbeiträgen speist, bekommen private Spitäler automatisch Kosten für Standardbehandlungen von Patienten ersetzt.

Der Betreiber der Klinik, der ebenfalls angeklagt wird, hatte zuvor an die FPÖ gespendet. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft sieht einen Zusammenhang zwischen der Spende und Straches Engagement, beide bestreiten das.

Die WKStA bestätigte den Strafantrag gegen Strache. Tatverdächtig ist neben Strache "eine weitere Person", wobei es sich um den Betreiber besagter Wiener Privatklinik handeln dürfte.

Strache steht bald erstmals vor Gericht - wegen Bestechlichkeit

Kommentare (11)
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wischi_waschi
1
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Problem

Leider machen das ja alle Parteien..........
Gehen jetzt alle Parteien in den Knast........
Soll ich Großspender der ÖVP aufzählen.......???????????

freeman666
1
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Die politische Karriere des HC Strache geht weiter,

möglicherweise findet er seine Erfüllung als Vize Stocksprecher in der Karlau oder Stein?

ARadkohl
0
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Der transparenteste Politiker, den es überhaupt gibt.

Der immer alles bestritten hat.

Mezgolits
0
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Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft, ...

Vielen Dank und ich glaube: Uns drohen unglaubwürdige Ausreden, ...

SoundofThunder
4
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🤔

Der könnte so einiges über Postenschacher aussagen. Aber da würde er auch sich selber belasten. Der weiß genug über Novomatic,ÖBAG,ÖGK und so weiter. Aber das ist nicht der Gegenstand der Untersuchung.

GordonKelz
3
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Warum dieser Mann noch frei herumläuft...

..ist ein Rätsel der Demokratie!
Gordon

Peterkarl Moscher
3
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Strafen ohne Diskussion !

Gut so der Spesenheinzi vor Gericht und hoffentlich ordentlich "Schmalz"
vom Herrn Staatsanwalt. Die offenen Verfahren bedeuten saftige Zugewinne
bei den Strafen! Man sollte endlich sehen das es so nicht geht Österreich
und die Parteien sind keine Selbstbedienungsläden ! Ich hofe auch das
Gericht wird das so sehen , den bedingte Strafen sind kein Heilmittel !

Luxi100761
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Strafen.

Kurz und den Finanzminister gleich mit.

dieRealität2020
24
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unglaublich was hier abläuft

.
da müsste man nachträglich hunderte Personen und private und öffentliche Institutionen aber auch Menschen aus den Parteien aus den letzten Jahrzehnten bis dato anklagen.
.
Wenn die STA denkt, dass es hier strafrelevante Handlungsweisen gibt, dann gibts ein Gerichtsverfahren. Kein Problem im Rechtsstaat Österreich.
.
Ich hoffe nur das was sich hier in den letzten 2 Jahren bis heute abspielt auch zukünftig wahrgenommen wird und dementsprechende Gerichtsverfahren eingeleitet werden. Egal wer eines Tages in einer Koalition und Regierung ist.

mahue
2
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Manfred Hütter: Realität2020

Ich hoffe nicht, dass sie Nationalratsabgeordneter oder in einem Landtag sitzen. Die Staatsanwaltschaft denkt nicht, sondern erwirkt erst nach Prüfung eines Anfangsverdachtes ein Strafverfahren bei Gericht. Bitte nicht verwechseln, mit Prüfungen, die eine solche Anzeige der Staatsanwaltschaft bei Gericht nicht zur Folge hatten.

8230HB
1
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So soll es sein...

...es ist nicht unglaublich, was sich hier abspielt, es ist die Realität. Und auch in der. Vergangenheit wurden so manche dafür abgestraft. „Part of the Game“ Scheuch FPÖ z.B, oder ein Herr Strasser, das zieht sich durch alle Parteien die Macht hatten und haben.
Vieles bleibt unentdeckt, diejenigen, die man jedoch dabei erwischt, die müssen mit aller Härte bestraft werden, als Statement für alle anderen, damit die es sich zweimal überlegen, ob sie korrupt sein wollen.