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NationalratEx-Bildungsministerin Hammerschmid gibt Rücktritt aus der Politik bekannt

Die SPÖ-Nationalratsabgeordnete Abgeordnete wird in die Privatwirtschaft wechseln. In einem offenen Brief an Bildungsminister Faßmann fordert sie "konsequentes Handeln".

Sonja Hammerschmid (SPÖ)
Sonja Hammerschmid (SPÖ) © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Die SPÖ-Nationalratsabgeordnete und frühere Bildungsministerin Sonja Hammerschmid gibt ihren Rücktritt aus der Politik bekannt. Die 52-Jährige will nun in die Privatwirtschaft wechseln.

Damit bleibt aus dem Quereinsteiger-Team, das Christian Kern (SPÖ) dereinst bei seinem Antritt als Kanzler formte, nur noch seine Nachfolgerin als Parteichefin Pamela Rendi-Wagner über.

Denn auch Thomas Drozda hatte vor kurzem seinen Wechsel in die Privatwirtschaft bekanntgegeben. Die von Kern aus dem Landtag geholte Muna Duzdar hatte bei der vergangenen Nationalratswahl ein Mandat verpasst. Jörg Leichtfried, den Kern aus dem EU-Parlament ins Infrastrukturministerium holte, ist dagegen als Klubvize am Wiener Parkett noch präsent.

Offener Brief an Faßmann zum Abschied

Hammerschmid verabschiedet sich mit einem offenen Brief an den aktuellen Bildungsminister Heinz Faßmann (SPÖ) aus dem Amt. Darin meint sie, dass die Kinder in den Mittelpunkt unseres Handelns gestellt werden müssten und "die Talente und Potenziale jedes einzelnen Kindes, individuell beginnend mit der Elementarpädagogik" gefördert werden müssten - "egal woher sie kommen, welchen Namen sie tragen und wer ihre Eltern sind".

Den Minister ersucht sie, "den Wissenschaftler Heinz Fassmann nicht auszublenden". Was es nach Hammerschmids Ansicht braucht, ist ein Bildungskonvent mit Wissenschaft und Experten, der die Bildungsziele definiere und den Weg hin zur Schule der Zukunft ebne: "Die österreichische Bildungspolitik an zukünftigen Erfordernissen auszurichten braucht langfristiges, vom kurzfristigen politischen Aktionismus unabhängiges und konsequentes Handeln", appelliert die scheidende Bildungssprecherin.

Geht es rein nach der Landesliste, würde ihren Sitz Melanie Erasim übernehmen. Allerdings könnte durch Umreihungen auch jemand anders zum Zug kommen. Die Entscheidung trifft die Landespartei.

Kommentare (5)
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hortig
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SPÖ Forderung

Hat selbst nichts geleistet und fordert, klar ist ja die Freundin von Rendi, da kann man das dumme Fordern lernen

heri13
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Seit wann ist der Fassmann bei der SPÖ?

.

Lamax2
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Ratgeberin

Nach dem Kahlschlag, den sie und ihre Vorgängerinen im Unterrichtsbereich hinterlassen haben, braucht sie einem Herrn Fassmann gar keine Ratschläge geben. Sie sollte sich in aller Stille, wie Frau Schmid, vom Unterrichtsbereich verabschieden.

wjs13
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Welche russische Firma ist es diesmal,

die einem roten Ex-Politiker(in) einen Job anbot?

cathesianus
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So ein Glück!

Bleibt uns diese "Klugscheißerin" wenigstens als Bildungsministerin erspart, sollte die SPÖ wieder ans Ruder kommen....