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Corona-GipfelIntensivpatienten werden in andere Bundesländer verlegt

Im Vorfeld des Corona-Gipfels wurde vereinbart, dass die Bundesländer ein Netzwerk aus Intensivkoordinatoren einrichten, um die Verlegungen von Patienten bei Kapazitätsproblemen zu beschleunigen.

Erste Patienten wurden bereits verlegt
Erste Patienten wurden bereits verlegtN © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Die Hoffnung, dass Österreich auf Lockerungen bei dem am Montag  im Bundeskanzleramt stattfindenden Corona-Gipfel zusteuert, hat sich zerschlagen. Allein am Samstag meldete das Gesundheitsministerium 3344 Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 230,9 - Tendenz steigend. Neuerlich dämpfte Gesundheitsminister Rudolf Anschober die Erwartungen. „Es wird keine großen Lockerungen geben.“ Die ursprünglich geplante Öffnung der Gastgärten in der Karwoche ist vom Tisch.

Kommentare (36)
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archiv
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Warum gibt es bei uns nicht "Ähnliches"?


Covid-Zug mit Intensivstation ist jetzt einsatzbereit

Italiens Staatsbahn stellt ein Transport-Spital auf die Schiene, das in ganz Europa eingesetzt werden kann.

CloneOne
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Weil Österreicher

immer nur reagieren (und das zu spät und falsch weils politisch grad passt) anstatt zu agieren. 1 Jahr hatte man nun Zeit mit der Schaffung von zusätzlichen Intensivbetten und geschultem medizinischen Personal. Was ist passiert? Nichts ausser weiteres Herumeiern auf unsere Kosten.

pehe99
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1 Jahr..

um hochqualifiziertes Personal zu schaffen wo nicht einmal für die "normale" Pflege genügend Personal vorhanden ist.....dh, die Pflegekräfte, die ich für die Intensivpflege schule fehlen mir dann halt in anderen Bereichen,....... Um hier wirklich den Bedarf zu decken hätte es jahrelanger Vorbereitung bedurft. Die momentane Situation ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Personalpolitik die nur darauf bedacht war aus möglichst wenig Leuten möglichst viel herauszuholen ohne Rücksicht auf einen nachhaltigen Qualitätserhalt.

Monte570
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CloneOne

Mittlerweile sollten Sie es auch schon wissen, dass man medizinisches Personal für die Intensivstationen recht lange ausbilden muss!!! Ein Patient braucht 3xmal mehr Betreuung als ein normal Intensivpatient.
Woher soll die Bundesregierung diese herzaubern????
Denken vor Schreiben!!!

NorbertMau
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Keine Ahnung

Hätte man in diesem Bereich nicht so gespart stehen wir heute besser da.

Lodengrün
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Und unser

noch-nicht-Präsident Hofer (Original Strache) wollte die Intensivbetten drastisch reduzieren. Da tät ma bled aus der Wäsch schauen.

Bobby_01
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Das ist

Das Ergebnis der verantwortungslosen Öffnung unserer Bundesregierung.
Es werden die eigenen Vorgaben nicht eingehalten, wie Öffnung bei einer Inzidenzzahl unter 50.
Geöffnet wurde bei über 100!!!
Notbremse wenn die Inzidenzzahl 200 erreicht.
Wir haben 230 und nichts geschieht!!!
Es hat den Anschein als Oldie mit voller Absicht gegen die Wand fahren wollen.
Ein sofortiges komplettes lockdown ist erforderlich. Natürlich mit entsprechender strenger Kontrolle.

Heinz-55
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Jedes Leben zählt!

Alles zu tun um die Zahl der Sterbenden zu vermindern ist wichtig.

Ein hin und her wer geimpft wird ist falsch! Alle, die wollen, müssen rasch geimpft werden, möglichst mit Pfizer, wegen der besseren Wirksamkeit gegen die Mutationen.

Das ist der Auftrag an die Regierung und an die EU

Zusätzlich sehe ich großes Potential in Impfstoff curevac. In Österreich produziert, bei 5° lagerfähig und ein RNA Impstoff. Die Zulassung erfolgt vermutlich im Mai.

DannyHanny
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@ Heinz

Nur teilweise korrekt!
Novartis ( Kundl) stellt den Messenger Ribonukleinsaüre ( mRNA) und den vorformulierten Wirkstoff u.a. Für CureVac her.
Produziert wird dieser Impfstoff ( Zulassung im Mai wahrscheinlich) nicht nur von Sandoz ( Kundl), sondern auch in Frankreich( Farera), Belgien ( Wavre), Niederlande (Wacker) und im Stammwerk in Tübingen ( Deutschland)!
Vorteil gegenüber Biontech/ Pfizer, der Impfstoff muss nicht bei so extremen Temperaturen gekühlt werden.
Die klinischen Tests seien sehr erfolgversprechend ( lt. CureVac)!

lucie24
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Ach

Jetzt konnen's drauf, dass man Patienten schnell verlegen kann?

DannyHanny
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Wau!!

Jetzt sind Sie sich noch Fachfrau im Patienten Management der Österreichischen Spitäler!
Was man nicht alles auf der YouTube Uni lernt!

lucie24
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Dazu braucht es nur Hausverstand.

War ja jetzt ein Jahr Zeit, um die Intensivstationen auszubauen etc.

rehlein
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@lucie24

Ja, der Ausbau einer Intensivstation ist wirklich etwas, was in 1 Jahr zu schaffen gewesen wäre - man hätte die jeweilige Intensivstation (in dem Fall wie Sie es sich wünschen würden, alle) einfach in der Zeit schließen müssen, denn man kann ganz schlecht Bauarbeiten auf einer Int.Station durchführen, und gleichzeitig den Betrieb aufrecht erhalten - es gibt da durch Bauschutt und Staubbelastung doch ein gewisses "Dreck-Risiko.

Die Bauarbeiter passen da einfach nicht genug auf, wenn sie neben beatmeten Patienten Wände einreißen und neue aufstellen (Sarkasmus off).

Und auch wenn man platzmäßg erweitern hätte können - das Personal ist in 1 Jahr nicht ausgebildet, weder Ärzte noch Pflegepersonal.

Und in einem Jahr wie dem letzten hätte jeder im Dienstplan gefehlt, der eine Zusatzausbildung machen hätte wollen, dann hätte noch mehr Pflegepersonal gefehlt.

Haben Sie schon mal miterlebt wie eine Intensivstation entsteht?
Architektenplanung, Schließung für die Zeit des Umbaus, Umsiedlung und eventuell Reduzierung der Int. Betten, während der Umbauphase, denn dort wo gebaut wird, kann man die Patienten ja nicht liegen lassen.
Dafür muß aber ein geeigneter Platz sein mit allen Anschlüssen für Sauerstoff, Beatmung, Sauger, etc.
Während Umbauarbeiten arbeitet man immer im reduzierten Betrieb.
Und das im letzten Jahr?

Ausbau? Glauben sie man kann an jedes Krankenhaus ein Zwillingshaus dazubauen, also duplizieren?
Ist leider nicht so wie beim Legospielen.

DannyHanny
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Lucie!

Her mit den Vorschlägen......gscheid reden kann jeder!

UHBP
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Im Vorfeld des Corona-Gipfels wurde vereinbart, dass die Bundesländer ein Netzwerk aus Intensivkoordinatoren einrichten, um die Verlegungen von Patienten bei Kapazitätsproblemen zu beschleunigen.

Und das schon im zweiten Jahr der Pandemie. Mit dieser Geschwindigkeit habe ich jetzt wirklich nicht gerechnet.

Carlo62
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Lieber Nörgler UHBP!

Aufgrund der bisher durchgeführten Maßnahmen kam es in Österreich nich zu keinen Engpässen bei den Intensivbetten. Da nun erstmals die Auslastung eine Überlastung nicht mehr ausschließen lässt, wurde diese Vereinbarung der Länder getroffen. Irgendwie scheint Dein Leben ziemlich öde sein, wenn Du Deinen Frust täglich hier in diesem Forum bewältigen musst!

UHBP
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@car...

Wie ist den die Auslastungen jetzt und wie war sie im November?
Jetzt haben wir um die 400 und im Vorjahr fast das Doppelte. Da darf man sich wohl Fragen, warum es das nicht schon lange gibt, oder?
Wahrscheinlich deshalb, weil PRW das schon im April vorigen Jahres angeregt hat. :-)

Balrog206
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Uh

Prw war Gesundheitsministerin warum gibts das nicht schon längst ?

Balrog206
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Uh

Das dies sowieso noch nicht ein Standard ist auch ohne Pandemie ist schon schlimm genug !
Digital ist unsere gesamte Verwaltung wirklich in der Steinzeit !

laster
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das Desaster aufgrund der Impfstrategie

warum hält man Impfstoff zurück, der derzeit gut behütet in den Lagern liegt. Dass man den für die 2. Impfung zurückhält, sehe ich nicht ein.

Nachdem angeblich schon nach der 1.Impfung ein Schutz von 50% gegeben ist, sollte man diesen Impfstoff schnellstmöglich und flächenddeckend (auch für die 1. Impfung) verimpfen, solange der Vorrat reicht.

Lt. Kurz und Anschober sollte ja im 2. Quartal genug Impfstoff vorhanden sein. Das heißt für alle - auch für Diejenigen, die dann den 2. Stich brauchen.
Aber nix ist fix und Ich befürchte, dass das auch nur eine Ankündigung zur Beruhigung der Bevölkerung war.

GordonKelz
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Für was wieder Koordinatoren???

Wir haben Internet und Telefon!!!!
Wieder eine solche Truppe die versagt!
Gordon Kelz

LOEWEGRAZ
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Impfen

Hätten wir mal die alten und die Risikogruppen geimpft wären jetzt nicht die Krankenhäuser voll.

gb355
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na ja..

schwachsinn
das Alter der Patienten ist längst bis auf 30 und sogar darunter gesunken.

DannyHanny
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@Impfen

Die Intensivstationen sind voll mit 30 - 60 jährigen......Wenn dass für Sie alt ist!

laster
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und 2/3 davon

mit Vorerkrankungen - also Risikogruppen, die lt. Impfplan noch auf die Impfung warten müssen.

rehlein
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@laster: Einspruch!

Mehr als die Hälfte der Intensivpatienten, die wir dzt. haben, hat keine Vorerkrankungen.
Altersdurchschnitt dzt. bei knapp 38 Jahren.

 
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