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Rahmenfrist verlängertKurzarbeit erschwert Übergang in Schwerarbeitspension

Verlorene Monate können nicht mehr aufgeholt werden.

Symbolbild Schwarzarbeit
© www.BilderBox.com
 

Bei der Schwerarbeitspension wird die Rahmenfrist von 240 Kalendermonaten um Zeiten der Kurzarbeit erstreckt. Das bedeutet, dass die für die Schwerarbeitspension geltende Voraussetzung, dass mindestens 10 Jahre der Schwerarbeit in den letzten 20 Jahren vor Pensionsantritt vorliegen müssen, nun durch Zeiten der Kurzarbeit, wenn keine Schwerarbeit geleistet wurde, verlängert wird.

Für Versicherte, die nach Beendigung der Kurzarbeit nicht mehr die Möglichkeit haben, Schwerarbeitszeiten zu erwerben – weil sie etwa den Arbeitsplatz verloren haben - , bringt diese Bestimmung keine Verbesserung. Die Problematik, dass durch Kurzarbeit vor allem für jene Beschäftigten gravierende Folgen entstehen, die bereits einen Pensionsantrag gestellt haben oder in absehbarer Zeit einen solchen stellen wollten und fehlende Monate möglicherweise nicht mehr aufholen können, bleibt damit ungelöst.

Schwerarbeitspension kann man ab 60 Jahren in Anspruch nehmen, wenn man 45 Versicherungsjahre hat und in den letzten 20 Jahren 120 Schwerarbeitsmonate vorliegen

Kommentare (4)
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berndhoedl
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Realitätsentfernte Begründung

„Für Versicherte, die nach Beendigung der Kurzarbeit nicht mehr die Möglichkeit haben, Schwerarbeitszeiten zu erwerben – weil sie etwa die Arbeit verloren haben“.......

Also wenn man so ab 50 den Job verloren hat, geschweige denn später, wirds nicht nur schwer eine Schwerarbeit zu bekommen - da wirst überhaupt gar keinen Job mehr finden - zumindest in den meisten Fällen.

Aber ist ohnehin umsonst das zu kritisieren - weil verlorene Zeit, da die Super Regierung zwar das Eintrittsalter für den Pensionsantritt nach oben schiebt, gleichzeitig aber die Unternehmen lieber billigere (jüngere) MA wollen und zusätzlich auch noch Regelungen wie die Hacklerregelung eliminieren.

gehtso
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bei den ASVG'lern

könnt ihr ändern wie es euch gefällt, Hauptsache ihr greift die Beamtenpesionen NICHT an!

PiJo
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Der Hackler

die Beamten haben eine Lobby, der überwiegende teil der Politiker sind Beamte oder kommen aus einem geschützten Bereich. Der "echte Hackler"
hat das nicht denn die Gewerkschaftsvertreter kommen überwiegend auch aus geschützten Bereichen, meisten Landes- oder Gemeindebedienstete und haben nie "gestempelt" oder sind in Kurzarbeit gewesen. Da kann man schon mit 60 Jahren 45 Beitragsjahre zusammen bringen und die "Langzeitversicherungspension" in Anspruch nehmen.

hermannsteinacher
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Es gibt

keine Schwerkurzarbeitspension.