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Warten bis zum übernächsten JahrErste Pensionserhöhung wird wieder später vorgenommen

Die Koalition führt nicht nur bei der "Hacklerregelung" für Pensionisten wieder Abschläge ein, es wird auch die erste volle Anpassung der Bezüge wieder nach hinten geschoben. Demnach bekommt die volle Erhöhung im ersten Jahr nach dem Pensionsantritt nur jemand, der im Jänner den Ruhestand angetreten hat.

Auf die Lebenszeit gerechnet verlieren Neu-Pensionisten tausende Euros durch die verspätete Anpassung der Pensionshöhe
Auf die Lebenszeit gerechnet verlieren Neu-Pensionisten tausende Euros durch die verspätete Anpassung der Pensionshöhe © weyo - stock.adobe.com
 

Konkret sieht die Vorlage vor, dass im Februar in Pension gegangene Rentner 90 Prozent der Erhöhung erhalten, die März-Pensionisten 80 Prozent und so weiter. Jene, die im November oder Dezember aus dem Arbeitsleben scheiden, müssen bis zum übernächsten Jahr warten, bis sie überhaupt eine Erhöhung bekommen.

Damit wird eine Regelung zurückgenommen, die ebenso wie die Abschaffung der Hackler-Abschläge vor der Nationalratswahl 2019 vom Parlament verabschiedet worden war. Bis dahin galt, dass allgemein die erste Anpassung erst im zweiten Jahr nach dem Antritt erfolgt. Im Zuge der jetzigen Zurücknahme der Verbesserung verlieren künftige Neu-Pensionisten im Vergleich Tausende von Euros, gerechnet auf die Lebenszeit.

Dass auch ein zweites vermeintliches Vorwahl-Zuckerl aufgehoben wird, war schon seit Wochenbeginn bekannt. Die Langzeitversicherten-Regelung, die einen Pensionsantritt nach 45 Versicherungsjahren mit 62 ohne Abschläge ermöglicht, fällt in der bisherigen Form. Zwar kann man weiter mit 62 in den Ruhestand treten, muss aber wie bis heuer 4,2 Prozent an Abschlägen hinnehmen.

Dafür wird ein sogenannter Frühstarterbonus eingeführt. Dieser meint, dass für jedes Monat, das vor Vollendung des 20. Lebensjahrs gearbeitet wurde, ein Euro drauf kommt. Gedeckelt ist das mit 60 Euro, um die die Pension erhöht werden kann. Voraussetzung für den Bonus ist, dass insgesamt 25 Beitragsjahre vorliegen und dass zwölf Monate davon bis 20 erworben wurden.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

meinemeinung63
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Pension!

Ist e super! Ich hoffe das Volk merkt sich bis zu den nächsten Wahlen wer nichts für einen Arbeiter (in) übrig hat!

vanhelsing
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Was bei der Pensionrechnung noch zu reparieren wäre:

Die Bundesheer- und Zivildienstmonate sollten in die Pensionsberechnung mit einbezogen werden! Schließlich sind das Monate, die man für den österr. Staat und seine Bevölkerung Dienst macht!!!!!!

melahide
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Der

August Wöginger von den Türkisen hat gestern gesagt: „Das ist beim Urlaub auch nicht anders. Wenn ich im Frühjahr beginne hab ich den ganzen Anspruch, im November nur einen Anteil“. Das ist ja ein Vollholler... bezieht der sich auf Regelungen von 1980 oder was?

frogschi
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Die Schuldenrückzahlung

für den wirtschaftlichen C Wahnsinn wurde eingeläutet.

bam313
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Die haben doch einen Knall!

Die Wirtschaftspartei ÖVP entpuppt sich immer mehr zu einem Stinkstiefel.
Alle die jetzt auf die Mindestpension (auch Witwenpensionen) angewiesen sind bekommen nun nicht einmal mehr die Inflationsanpassung.
Meine Mutter bekommt jetzt schon nur mehr 700 € pro Monat.
Davon kannst dir nicht einmal mehr eine Wohnung leisten.
Geschweige denn leben.

Dabei hat sie selbst 9 Jahre als Sekretärin in einer Molkerei gearbeitet, bis ich auf die Welt kam.
Jetzt ist auch noch mein Vater gestorben und sie steht voll im Regen.
Wenn ich dieses türkise Pack schon sehe, geht mir das Geimpfte auf.
So etwas wünsche ich dem Heiligen auch einmal.

tim29tim
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Die neue Regelung

von der 50% Frauen der 60.000 Neuzugänge in die Pension profitieren ist weitaus gerechter als die alte „Hacklerregelung“ die zu gleichen Staatskosten nur 7.000 Pensionisten davon 99% Männern genützt hat.
Ich verstehe nicht warum die SPÖ für derart ungerechte und frauenfeindliche Zustände kämpft.

Viertelputzer
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Tim

Nicht alles was hinkt ist ein Argument.

fon2024
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Andaman

Ich verstehe nicht das Leute wie Tim mitposten und michts verstehen.