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Lokalaugenschein am TatortDer Attentäter schlug gezielt mitten im jüdischen Viertel zu

Von sechs Tatorten, die über die halbe City verstreut sind, ist keine Rede mehr. Der Attentäter suchte sich symbolträchtige Orte des jüdischen Wien aus. Ein Lokalaugenschein am Tatort.

Tatort vor einem jüdischen Lokal
Tatort vor einem jüdischen Lokal © Michael Jungwirth
 

Man darf sich gar nicht ausmalen, was passiert wäre, hätte das bekannte jüdische Lokal Alef-Alef, in dem oft in großer Gesellschaft Bar Mitzwa gefeiert wird, nicht schon einen Tag vor dem Lockdown seine Pforten geschlossen. Unzählige gelbe Kreise am Kopfsteinpflaster vor dem Eingang erinnern an die traumatische Terrornacht. Um die Ecke weitere gelbe Kreise, die die Stellen markieren, wo Patronenhülsen aufgefunden wurden - in dem Fall vor dem jüdischen Stadttempel in der Seitenstettengasse. Eine gespenstische Stille prägt den Ort, schwerbewaffnete Polizisten riegeln den Tatort großräumig ab. Vereinzelt blicken Bewohner durch die Vorhänge auf den Platz herunter.

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