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Treffen mit SöderKurz: "Es liegt noch eine lange Phase vor uns"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder dämpft beim Treffen mit Bundeskanzler Kurz die Hoffnung, dass im Winter die deutschen Touristen in die österreichischen Schigebiete strömen werden. "Man kann auch Freude mit weniger haben."

Kurz trifft Söder
Kurz trifft Söder © (c) APA/BARBARA GINDL (BARBARA GINDL)
 

Vor dem Hintergrund einer drohenden Verschärfung der deutschen Corona-Reisewarnungen ist Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder zusammengetroffen. Nach einem Arbeitsgespräch im deutschen Zollamt Bad Reichenhall am Grenzübergang Walserberg betonten beide die Wichtigkeit offener Grenzen. Die erhoffte Entwarnung in Sachen der angedachten Quarantänepflicht für heimkehrende deutsche Urlauber gab es jedoch heute nicht.

"Wir sind puritanischer geworden"

„Wir wollen niemanden die Lebensfreude nehmen, wir sind nicht puritanischer geworden“, erklärt Söder. Die Infektionslage zwinge allerdings die Politik zu erhöhter Vorsicht. Es sei naheliegend, dass der Bundeskanzler Touristen nach Österreich locken wolle, man müsse aber auch verstehen, dass ein bayrischer Ministerpräsident nichts dagegen habe, wenn die Menschen in Bayern bleiben. „Man kann auch Freude haben mit weniger.“ Kurz räumte ein, dass sich die Österreicher auf harte Monate einstellen müssen.  "Es liegt noch eine lange Phase vor uns, es wird noch Monate dauern." Eine wirkliche Rückkehr zur Normalität sei frühestens im Sommer möglich.

Sowohl Kurz als auch Söder verwiesen heute auf die nicht nur in weiten Teilen Europas, sondern auch auf beiden Seiten der Grenze steigenden Infektionszahlen. "Das hat nicht nur gesundheitliche Auswirkungen, sondern auch Folgen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt", sagte der Bundeskanzler. "Für einen funktionierenden Binnenmarkt sind offene Grenzen enorm wichtig." Egal ob für Pendler, Geschäftsreisende oder die Transportwirtschaft: Eine Grenzschließung hätte enorm negative Auswirkungen. "Die Grenzen müssen offenbleiben", betonte auch Söder.

Angesichts der besonders in der Tourismusbranche gefürchteten Überlegungen zu einer fünftägigen Pflicht-Quarantäne für Urlauber in Deutschland, sagte der bayerische Ministerpräsident heute, dass über die Quarantäne-Verordnung nächste Woche entschieden werden könnte. Dies sei naturgemäß aber eine Sache des Bundes, nicht Bayerns. Anlass zu allzu viel Optimismus in Österreich dürfte aber nicht bestehen, ließ Kurz heute am Rande des Treffens anklingen. Die Tourismusgebiete im Land würden aber hart daran arbeiten, die Infektionszahlen zu reduzieren und mit guten Konzepten einen sicheren Wintertourismus zu ermöglichen.

"Reisewarnungen sind hier ein großes Problem", erklärte der Bundeskanzler. "Viele unserer Tourismusgebiete haben kaum oder keine Coronafälle." Eine gute regionale Differierung durch das Robert-Koch-Institut würde der heimischen Tourismusbranche helfen. Die Infektionszahlen in den Städten seien oft höher als in den ländlichen Regionen, in die die Urlauber fahren. Söder versicherte heute, dass die Einstufung nach Risikogebieten in Deutschland ausschließlich nach Zahlen und objektiven Kriterien erfolge. Er könne sich aber eine Art Ampelregelung vorstellen, damit über betroffene Regionen nicht ohne Vorwarnung quasi über Nacht entschieden werde.

Zugleich forderten Kurz wie Söder heute von den Bürgern Österreichs und Bayerns vor allem im privaten Bereich Disziplin ein. "Partys und private Zusammenkünfte sind ein Ort für Ansteckung", betonte Kurz und appellierte zu Vorsicht und Abstand im privaten Raum. Feiern sollten derzeit so gut wie möglich reduziert werden.

Der bayerische Ministerpräsident trat heute auch für europäische Lösungen sein - etwa bei der Entwicklung einer Impfstrategie bei Vorliegen eines Impfstoffes. Kurz und sein Team haben sich übrigens am gestrigen Donnerstag einem Coronatest unterzogen, um von Wien ohne Quarantänepflicht nach Bayern reisen zu können.

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Irgendeiner
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Kurz: "Es liegt noch eine lange Phase vor uns"

Ich bitte zu korrigieren, was er wohl sagte war:
"Es liegt noch eine lange Phrase vor uns"

Irgendeiner
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Das da oben find ich malerisch,zwei männliche Lederhosen beim Vogeltanz,stellt

sich die Frage was in Coronazeiten das gebracht hat was man nicht hätte telephonisch erledigen können,naja außer einem Zeitungsartikel und lustigen Photos,aber darum wirds ja Basti nicht gegangen sein, nicht.So wenig wie einst als er als die Pandemie kam,die Brücke verließ um zu einem halbstündigen Gesprächstermin zum britischen Geistesriesen zu jetten,auch kein greifbares Ergebnis,aber Artikel und Bilder gabs,naja,wer verzichtet schon wegen einer lächerlichen Pandemie auf einen Phototermin, Basti nicht.

Balrog206
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Irgi

Du würdest mit deinem Kopftücherl gut zu den Lederhosen passen !

Lodengrün
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@Bali

Völlig deplatziert dieser Kommentar.

Irgendeiner
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Roggi, Du weißt doch

was ich mit jeder Form von Hosen tu wenns mir zu bunt wird,nicht.

samro
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juhuuuuuu

heute gleich ab dem morgen kurz bashing.
und gleich wieder ein hoch auf kroatien.
ja alle die ins ausland mussten habens ganz toll gemacht. waren eh nur ein drittel der faelle die wir von dort bekamen. wie sich das aufsummiert hat ueber diemonate jetzt so weit will ja keiner denken.
es scheint dass kroatien weit wichtiger ist als das eigene land. weil wird ja weiterhin hier kroatien bemitleidet. nur dass man dort massnahmen ergreifen konnte umzu jener zeit dazustehn wie italien, das waere schon ein verwegener gedanke. die armen kroaten aber auch
ja und jetzt ist europa solidarisch mit kroatien und bestraft uns weil wir so garstig waren und sie auf die rote liste gesetzt haben.
dass jedes land aechzt und versucht sich zu schuetzen, was hat das mit europaeischer solidaritaet oder bestrafung zu tun?
nein die egomanen waren es sicher nicht die uns so weit gebracht haben.
es war kurz und die ganze regierung. es ist das ausland.
wir brauchen ja immer einen boesen, damit wir nicht sagen muessen dass wir es den idioten verdanken wie wir gerade dastehn.

Lodengrün
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Wenn jemand

auch in meiner Branche so wenig zu bieten hat, bekommt er Kritik ohne Ende. Aber das auch nur kurze Zeit. Wir können uns das auf Dauer nicht leisten und "verabschieden" ihn.

Balrog206
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Na Loden

Deine Branche möcht ich mal kennen lernen 😉 Musikus !

Lodengrün
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So eine harte Branche @Bali

hast Du Dein Leben nie getroffen. 90% finden nach dem Studium, keine Arbeit und das statistische Arbeitsleben in der Branche ist knapp über 5 Jahre. Aber kein Vorwurf, das Metier ist für Dich ein weißes Blatt.

X22
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Wo finde ich das von Ihnen angesprochene Kurz Bashing

Kritik ist nicht gleich Bashing und zum Kritisieren gibt es bei Kurzens gesetzten Handlungen vieles.

Irgendeiner
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Weißt Du samro,

die die es mitbrachten,das hat sich dann auch vermehrt,aber 2/3 der Fälle sind hier passiert und die mathematischen Regeln sind die gleichen,aber der größer Sockel bleibt vorne.Und weißt du samro,die die auf Urlaub fuhren taten das weil ein Basti aufsperrte und bei denen, die es sich hier vermehrt holten lags auch daran daß einer aufsperrte,ich hätte ja beides nicht ermöglicht,aber ich bin ja auch kein imagesüchtiger Studienabbrecher.Und der,der frech auf das Ausland ablenkte war Basti, es kommt mit dem Auto,nicht,er schiebt seinen Schmarrn gern anderen hin.Und dann samro, war es Kurz der frech erklärte,er trage keine Maske im Freien,statt fürs Walsertal den Kotau zu machen,so unterläuft man eigene Maßnahmen und er hat auch nichtvorm ICU-Overflow gewarnt sondern vom Schutz der Alten gefaselt und jetzt verstehen die meisten immer nochnicht worums geht,wird uns im Herbst auf den Kopf fallen.Der Murks hat einen Namen,Basti.

Hako2020
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Anstatt

in der EU einen Zusammenhalt zu fordern,überbieten
die sich gegenseitig mit "Wer hat die besseren Reisewarnungen".

samro
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verstehen sie dass reisewarnungen nichts sind

um andere laender als gemein einzustufen sondern um sei eigenes land zu schuetzen?

Gedankenspiele
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Kurz versucht mit aller Kraft deutsche Touristen nach Österreich zu holen.

Das ist auch zu verstehen.
Wie vor ein paar Tagen im Standard zu lesen war, zahlten einige wohlhabende Touristiker aus Tirol der ÖVP über 1 Mio für den Nationalratswahlkampf 2017 zusammen mit einer Eunschliste wie dem 12-Stundentag, 60-Stundenwoche, Steuererleichterungen usw....

Was aber bis jetzt nje angesprochen wurde ist.
Warum sollten wir Österreicher Interesse haben deutsche Touristen hier willkommen zu heißen, wenn auch die Corona-Zahlen in Deutschland inzwischen außer Kontrolle zu geraten scheinen.

Einnahmen im Tourismus auf Kosten der Gesundheit halte ich für falsch!

UHBP
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"Reisewarnungen sind hier ein großes Problem", erklärte der Bundeskanzler. "Viele unserer Tourismusgebiete haben kaum oder keine Coronafälle." Eine gute regionale Differierung durch das Robert-Koch-Institut würde der heimischen Tourismusbranche helfen.

Das gilt natürlich nur für Österreicher. ;-))
In Kroatien sind die Zahlen viel besser, aber da wird das ganze Land "bestraft". War wohl die gute regionale Differenzierung durch Bastis Thinktank.
Dumm gelaufen, jetzt kann sich Österreich nicht einmal aufregen, wenn Deutschland und der Rest der EU, Österreich einfach auf die Rote Liste setzt.
Das kommt halt raus wenn einer glaubt besonders schlau zu sein. Aber egal, muss eh nur die österreichische Wirtschaft ausbaden.

tannenbaum
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Jetzt

leuten bei Kurz die Alarmglocken, dass es den österreichischen Fremdenverkehrsregionen wegen möglicher Reisebeschränkungen nicht so ergeht wie den Kroaten wegen seiner unnötigen Reisewarnungen für ganz Kroatien! Aber da wollte er sich vor ganz Europa wichtigmachen! Jetzt hat er den Salat.

tannenbaum
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Jetzt

leuten bei Kurz die Alarmglocken, dass es den österreichischen Fremdenverkehrsregionen wegen möglicher Reisebeschränkungen nicht so ergeht wie den Kroaten wegen seiner unnötigen Reisewarnungen für ganz Kroatien! Aber da wollte er sich vor ganz Europa wichtigmachen! Jetzt hat er den Salat.

Bobby_01
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Wo

Ist nun das Licht im Tunnel hin verschwunden?

Shiba1
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Gegenzug

:-)

Lodengrün
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Diesen Herrn Söder

liebt unser Kanzler wohl sehr. Nicht umgekehrt, denn an Österreich hat Herr Söder noch nie gedacht, wenn er z.B. meinte, das Urlaub in Bayern mindestens ebenso schön wäre wie in Tirol.

Lodengrün
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Rotstrichler

Ist bei Euch komplett vorbeigegangen wie Herr Söder uns wieder und wieder "getunkt" hat. Begonnen als er uns plötzlich mit einer Riesenforderung für die Hypo Adria konfrontierte. Dann seine Aussagen bezüglich Ischgl und überhaupt was den Urlaubsverkehr betrifft. Und dann wanzt er wieder in so "appetitlicher" Weise bei ihm an.

Balrog206
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Najo

Mit dem Werner hätte er nicht einmal telefoniert , warum auch ! Übrigens der mischt dich gerade den Wohnungsmarkt in Deutschland auf ! Wahrscheinlich den sozial Wohnbau 🤭🤭

Lodengrün
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Der hat

Jahrzehnte im Wohnungsbereich gearbeitet. Aber, das er dort aufmischt, kann ich mir nicht vorstellen. Er ist ja nicht gerade des Geistes Kind. Gibt etwas von seinem Netzwerk preis und das war es dann schon. Und warum soll ein Konservativer mit einem Sozialisten, wenn nicht unbedingt nötig, konferieren. Die taten es nur als beide gemeinsam von den Nazis eingekastelt waren. Da träumten sie vom schönen Österreich. Ein Strache, Hofer,.... träumen von anderen Dingen.